Reiseerlebnisse

! Season 4 !
ist gestartet
Sonntag, den 15. Juli 2018
Informiert euch über:
Regelwerk | RPG
Lore S4 + FAQ
Skillsystem S4
  • Er hatte es endlich geschafft - raus aus der Stadt und über Nacht einen sicheren Schlafplatz nahe dem kleinen Hafenstädtchen gefunden. Hier war auch alles menschenler. Nichtmal Kranke waren hier. Vorsichtshalber sperrte er dennoch alles ab, stellte die Matratzen gegen die Fenster auf, sodass man nicht hereinschauen konnte, und legte sich auf den Boden um zu schlafen.


    Am Morgen weckte ihn dieses ekelhafte Geräusch der Schlurfenden Kranken.

    Einer .. vielleicht zwei. Vermutlich hatte er doch zu laut geschnarcht.

    Nagut - die Eisenstange musste dafür erstmal reichen. Vielleicht hatte er ja Glück, und fand etwas verwertbares in einer der andern Hütten.

    Gestern war es ja zu dunkel und zu spät gewesen.


    Keine paar Minuten später schnauffte er durch. Er hatte es geschafft den einen - es war doch nur einer gewesen - von den Kranken in die Hütte zu schubsen und die Türe zu blockieren. Das würde erstmal dauern bis der herausfand.


    Er sah sich um.

    Die paar Häuser .. naja mal durchgehen und hoffentlich etwas finden.


    Kurze Zeit später saß er mit breitem Grinsen auf dem Fahrersitz von einem alten Geländewagen, der mit Schlüssel im Schloss in der Garage stand.

    Über die Schnellstrassen ging es gen Süden, vielleciht konnte er ja noch irgendeinen kleinen Flieger oder Schiff erwischen.


    Kaum, dass er eine größere Stadt passiert hatte, passierte e:

    einer der Kranken lief ihm vor das Auto, er verriss, und als der kranke Menschliche Körper sich im Kotflügel verklemmte blockierte den Vorderreifen. Fluchend versuchte er die Kontrolle wiederzugewinnen, schleuderte einige Male hin und her, ehe das Auto neben der Strasse, zu seinem Glück etwas ausserhalb der Stadt, zum stehen kam.

    Er schaute sich um und merkte, dass er alleine war und sichtlich nur leicht verletzt.
    Aber der Motor war am Ende.

    Und dann roch er die Bremsen - und etwas .. rauchigeres.

    Geistesgegenwärtig griff er sich den kleinen Rucksack vom Beifahrersitz, und rannte auf etwas Entfernung davon. Als er sich umdrehte, sah er die ersten dichten Rauchschwaden aus Motorraum und bei der Fahrertüre herauskommen. Er hätte doch Kühlwasser nachfüllen sollen dachte er kurz, während er zusah, wie sein kurzzeitiges Ticket nach Hause in Flammen aufging.



  • Unterwegs stößt er in einem der Schuppen auf mehrere Wasserdichte Behälter.
    Wohlwissend, dass er nur einen davon mitschleppen kann, greift er sich den zweiten und verstaut in diesem einmal eine Grundausrüstung.


    Nur für den Fall, denkt er sich.


    Und wenn es jemand anderes findet?


    Naja dann hat er halt Glück gehabt - hoffentlich verwendet er es auch sinnvoll.


  • Die letzten Tage waren fast wie im Flug vergangen - immer hatte etwas ihn auf Trab gehalten.

    Ob nun die Kranken, die sich entlang der Stadt sammelten und wegen denen er immer wieder einen Umweg machen musste bei seinen Streifzügen, oder aber das Wolfsrudel, dass unheilvoll aus dem nahen Wald heulend hervorbrach, als er gen NordWesten aufbrechen wollte.




    Skurrilerweise retteten ihn die Kranken, die, als er Schutz bei einem der Wohnblocks suchte, wie Wilde auf die Wölfe losgingen - und die Wölfe auf die Kranken.

    Ein seltsames Spektakel, dass er unfairer Weise zu seinen Gunsten entschied, als die verwundeten Tiere und kriechenden Kranken von Ihm erlöst wurden. Seine Versuche den Tieren das Fell abzuziehen misslang, er würde üben müssen. Zu lange war es her, dass er größeres Wild gehäutet hatte.


    Als er zu später Stunde weiterlief, fiel ihm ein Werbeplakat ins Auge. Er muss wohl kurz verwirrt davor gestanden haben - zu real schien es ihm. Ehe er schließlich mit einem Lachen und einem verschmitzten Lächeln auf dem Gesicht seine Reise fortsetzte.



  • Was auch immer hier in dem Dorf los war - sie mussten wohl des öfteren alles unter Wasser gehabt haben. Vielleicht vom kleinen Bach in der Nähe?
    Naja zumindest lag in fast jedem Schuppen einer dieser Wasserdichten Koffer.

    Bis zur nächstgrößeren Stadt trug er einen auf jeder Seite am Gurt mit sich.


    Unterwegs löste sich der eh schon beschädigte der Beiden Koffer und knallte auf den Asphalt.

    Er beließ den Koffer am Strassenrand und verstaute die par Sachen daraus im Rucksack.


    Den anderen Koffer beliess er in der Nahen Kapelle, direkt am Altar.

    Vielleicht würde hier jemand vor den Kranken oder vor einem Gewitter Schutz suchen, und sich über einige der Dinge freuen.
    In den Koffer legte er eine Notiz mit dem Spruch:


    "Die meisten reisen nur, um wieder heimzukehren."


  • Einige Tage waren vergangen - er hatte die nähere Umgebung durchstreift und war abermals einem Rudel Wölfe begegnet. Zu seinem Glück hatten sie mehr Interesse an den Kranken. Er verbarrikadierte die Türe, schob im Erdgeschoss die Möbel an die Fenster, ehe er im oberen Stockwerk sich für die Nacht einrichtete.

    Bis spät in die Nacht hörte er die herumstreifenden Wölfe, am Morgen jedoch waren sie wieder in den Wäldern verschwunden.


    Sein Weg führte ihn über weite Wiesen und Hügel wieder gen Küste hinunter. Gerade, als er unterwegs an einer Quelle seine wWasserflasche nachgefüllt hatte, begann es heftigst zu regnen.

    Binnen weniger Minuten war er durchnässt, ehe er es schaffte an einem alten Baulager einen Regenschutz in einem alten Kanalrohr zu finden. Er wollte eigentlich den Regen ausharren, doch die Senke begann langsam sich in einen kleinen See zu verwandeln. Erst konnte er noch auf einer undichten Kiste sitzen , doch als das Wasser auch in der Röhre zu steigen begann liess er diese zurück und rannte fluchend in den Regen hinaus.




    Einige hunderte Meter weiter erreichte er schließlich eine etwas abgelegene Hütte. Die Türen waren offen - etwas Holz war neben dem Haus gelagert. es wüprde nicht einfach werden mit dem Nassen Zudnerzeug alles anzuzünden, doch die gefundene Flasche Desinfektionsmittel würde hoffentlich reichen.

    Er machte kurz Bestandsaufnahme:

    Sein Rucksack hatte einiges an Wasser aufgesogen, gerade der Reis war völlig durchnässt.

    Seufzend spannte er quer durch den Raum die beiden Seile, hängte seine Klamotten auf, ehe er damit begann das Holz zu entfachen. Nach einigen Versuchen schaffte er es endlich und bald schon breitete sich wohlige Wärme aus. Abermals kantete er Stühle unter die Türklinken, um diese zu versperren, und schob die Einrichtung vor die Fenster, ehe er die alte Matratze vom Bett vor den Ofen zog.


    Er legte noch einige große Scheite nach, ehe er in unruhigen Schlaf fiel.