Das neue Chernarussische Gesetzbuch

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  • Das neue Chernarussische Gesetzbuch


    Es sind viele Tage vergangen, bereits Wochen, um von Strukturen und Sittlichkeit in diesem Land zu sprechen zu können. Das Land ist verfallen. Die Menschheit ist gefallen, wie eine Sternschuppe in einer klaren Nacht. Nach mehreren Beobachtungen treiben sich viele Plünderer herum, die sich die jetzige Situation zum ihrem Gebrauch machen. Sicherlich gibt es viele Personen, die dazu gezwungen sind, in den fremden Häuser, Wohnungen und Fahrzeugen zu suchen, um die nächste Tage überleben zu können. Anfangs verurteilte ich alle Menschen und steckte sie mitsamt in eine Schublade. Aber nun weiß ich, dass man dazu gezwungen ist, in den Häuser, Wohnungen und Fahrzeugen von Fremden zu suchen. Wie soll man sonst noch überleben? Ich kämpfe selbst Tag ein und aus. Werde ich genügend für morgigen Tag zu essen haben? Diese Frage ich kann ich nicht mal beantworten. Ich weiß nur so viel, dass ich für den Abend eine Dose Pfirsiche habe.


    Ich kämpfe selbst Tag ein und aus. Ein Kampf zwischen Trauer, dem Wunsch sein Leben zu beenden und dem Drang zu überleben. Man könnte denken, dass die Aufgabe des Überlebens meine Trauer übermalen könnte. Das tut sie auch, aber sobald man zu Ruhe kommt, beginnt der Kopf mit den gesamten Gedanken und Sehnsüchte Streiche zu spielen. Am nächsten Morgen öffnen sich die müden Augen und der Körper meldet sich. Es war wieder ein langer, anstrengender Tag, welcher mich erneut zu meinen körperlichen Grenzen brachte. Ich bin ein Meister der Streiche, wenn es um Selbstbetrugt geht.


    Die Menschheit verändert sich. Zum negativen. Die einst bestehenden Pflichten und Rechten eines Bürgers werden täglich gebrochen. Die Hemmschwelle der einzelnen Menschen wurde so niedrig gesetzt, dass sich die Bösen vom Chaos ernähren können. Nun befinden wir uns in einer Gesellschaft voller Schwerverbrecher und Gesetzesverstößen.



    § 211 Mord StGB

    „(1) Der Mörder wird mit lebenslanger Freiheitsstrafe bestraft.

    (2) Mörder ist, wer aus Mordlust, zur Befriedigung des Geschlechtstriebs, aus Habgier oder sonst aus niedrigen Beweggründen, heimtückisch oder grausam oder mit gemeingefährlichen Mitteln oder um eine andere Straftat zu ermöglichen oder zu verdecken, einen Menschen tötet.

    (3) Das Töten von infizierten Menschen ist kein Mord.