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0.63 / Season4
Eure Meinung ist wichtig!
  • ChDKZ (Chernarussische Bewegung des roten Sterns)
  • Politische Richtung: links, kommunistisch
  • Gebiet: Nordosten
  • Hauptstadt: Kaznostav
  • Parole: „Nur der Kommunismus kann Chernarus retten!“
  • Ausrüstung: Rote Armbinden, Schwarzes Barett mit Roten Stern.


Die Chernarussische Bewegung des roten Sterns, kurz ChDKZ, steht für eine links, kommunistische Bewegung, welche anhand radikalen Vorhaben ihre kommunistische Ideologie durchsetzen möchten. Demnach ist es Ziel dieser Fraktion die Rückführung Chernarus in ein kommunistisches Regierungssystem in Anlegung an die damalige Sowjetunion. Die ChDKZ bekam erstaunlich viel Zuspruch. Demzufolge waren die Schreie nach dem Kommunismus bei den Menschen immer lauter geworden. Generelle Unzufriedenheit mit der damaligen demokratischen Regierung war für die ChDKZ der beste Anknüpfungspunkt zur Weitertragung ihrer kommunistischen Ideologie.

Noch vor dem Ausbruch der Krankheit organisierte sich die ChDKZ und erklärte zunächst Novomitrovsk als ihr kommunistisches Hoheitsgebiet.

Die Regierung wollte diese politische Bewegung in ihrer Form nicht anerkennen, um die erst eingeführte Demokratie und Freiheit im Land zu wahren. Es kam zu einigen Verhandlungsversuchen mit den Anhängern. Die ChDKZ hielt weiter an ihrem Vorhaben fest und zeigte keine Interessen hinsichtlich einer Einigung mit der Regierung.


Sie nutzten vielmehr die öffentliche Aufmerksamkeit, um weitere Anhänger im Land zu finden. So kam es dazu, dass viele Menschen aus verschiedenen Regionen von Chernarus und auch mit den unterschiedlichsten Berufen zur ChDKZ überliefen. Die Neulinge wurden akzeptiert, sofern diese ihr Nutzen beweisen konnten und sich vor allem der kommunistischen Ideologie als treu erwiesen haben. Die ChDKZ war nie davon abgeneigt jeden Mann und Frau aufzunehmen, aber die Chernarussen und Russen stehen innerhalb dieser politischen Fraktion als Ideologieträger fest. Die blinde Idiotie und weitläufige Propaganda, leere Versprechungen, die vollkommen unrealistisch waren, aber vom Volk gehört werden wollten, machte die ChDKZ stärker. Diese Stärke gefiel der Sowjetunion und sah ihre Chance Chernarus trotz dem Ausstieg wieder einzugliedern zu können. Damit die Pläne und Ziele der ChDKZ wahr werden können, arbeitete diese mit der Sowjetunion zusammen. Folglich kam es dazu, dass die ChDKZ von der sowjetischen Regierung mit Waffenlieferung, Ausbildung, sowie eingeschleuste eigene Soldaten der Roten Armee unterstützt wurden. Die eingeschleusten Soldaten dienten vor allem dazu dar, dass es zur einer Gründung einer eigenen militärischen Einheit namens Rote Armee Chernarus, kurz RAC, kam. Die RAC kümmerte sich weiter um neue Rekrutierungen und Ausbildungen von Chernarussen, die sich zu der ChDKZ bekannt haben. Im Folgen dessen kam es dazu, dass sich die ChDKZ neben ihrer politischen Ausdehnung auch militärisch gut aufstellen konnte. Bereits da stand für die ChDKZ fest, dass eine militärische Einheit notwendig sein muss, um ihre politische Ziele erreichen zu können.


Zur Erreichung ihrer Interessen stand fest, dass kriegerisch die Regierung gestürzt werden muss. Aufgrund ihres Erlangens an Macht und Größe in Novodmitrovsk und in der Umgebung, entstand ein großes Problem für die Regierung. Somit entschied sich die Regierung dazu das Gebiet um Novodmitrovsk militärisch zu überwachen. Zuvor wurde die ChDKZ als kleine politische Bewegung angesehen, die einfach durch das Militär in Grenzen gewiesen werden könnte. Erst anhand der Überwachung konnte die Regierung die Problematik einschätzen. Die einst kleine politische Bewegung entpuppte sich als gut aufgestellte Fraktion mit eigenem Militär. Für die ChDKZ stand fest, dass eine kriegerische Auseinandersetzung mit der Regierung anzustreben ist, um nun endlich die Regierung zu stürzen. Daher suchte sie Kontakt zur NAPA, welche sich ebenfalls feindlich gegenüber der Regierung zeigte. Nach längeren Besprechungen und Verhandlungen konnten sich die führenden Mitglieder der jeweiligen Seiten einigen. Beide Parteien schlossen einen Angriffspakt auf die Regierung. Die ChDKZ startete ihre Revolution im Nordosten des Landes. Diese Region sollte nicht nur erobert werden, sondern auch ein politisches Statement bezüglich ihrer Ideologie und der Sowjetunion darstellen.

Es kam zur Eroberung von nordöstlich liegenden Gebieten. Ebenfalls konnte das Militär, sprich die CDF, erfolgreich in Richtung Elektrozavodsk vertrieben werden. Zudem war zu beobachten, dass die NAPA mit ihren Angriffen gleichfalls erfolgreich waren. Dies geriet sehr schnell in Missfallen bei der ChDKZ. Auch wenn beide Parteien ein Bündnis geschlossen hatten, war aus Sicht der ChDKZ klar, dass die NAPA einzudämmen ist, um eine kommunistische Regierung einführen zu können. Daher diente die NAPA nur noch als Mittel zur Bekämpfung der demokratischen Regierung und wurde nachher durch einen Hinterhalt im Südwesten bekämpft, sodass weitere Teile von Chernarus erobert werden konnten. Der geschlossene Pakt wurde nun aufgelöst und beide Fraktionen standen sich kriegerisch gegenüber. Kurz vor dem Ausbruch der Krankheit kämpfte die ChDKZ an zwei Fronten.


Als die Krankheit ausgebrochen war, entstand plötzlich ein neuer Feind. Einen Feind, der viele Anhänger zum Tode brachte. Die ChDKZ ist der Ansicht, dass die damalige Regierung, folglich die CDP, an dem Ausbruch der Krankheit schuld seien und tun diese Auffassung offenkundig mit ihrer kommunistischen Ideologie deutlich nach außen vertreten. Die ersten Jahre schwächten die ChDKZ sehr. Die Sowjetunion versuchte über Luftbrücken die ChDKZ zu versorgen. Als dann noch viele eingeschleuste Soldaten der Roten Armee das Land verließen, um sich in Richtung Sowjetrussland abzusichern, erfuhr die ChDKZ eine Schwächung ihrer Fraktion. Das Verlieren von Soldaten im Bürgerkrieg und später an die Krankheit, führte dazu, dass die militärische Aufstellung zerfiel. Schlussendlich kam es dazu, dass die Krankheit und ihre Konsequenzen nicht eingedämmt werden konnten. Novomitrovsk als Hauptstadt der ChDKZ war nicht mehr zu halten. So zog sich die ChDKZ in das Gebiet um Krasnostav zurück und versuchte sich neu aufzustellen. Dieses Mal sollte die Aufstellung nicht dazu dienen die Regierung zu stürzen. Es war vielmehr ein Versuch das Leben der Anhänger zu sichern und eine Lösung zur Bekämpfung der Krankheit zu finden.

Über die Jahre hinweg zeigte die Krankheit ihre Auswirkungen in der gesamten Welt. Erst später war die ChDKZ in der Lage ihre politischen Interessen wieder aufzunehmen und sich in dieser Richtung zu stärken. Sie bauten ihr Lager um Krastnov aus und anhand der Sammlung von alten Mitglieder der RAC und Bewohner, die treu-sowjetisch geblieben sind, konnten sie ihre Macht erneut ausbauen. So kam es dazu, dass es zum erneuten Zuwachs von inländischen und ausländischen Überlebenden und Menschen, die zur Zeit der herrschenden Krankheit geboren sind, gekommen ist. Die ChDKZ nahm ihren Blick auf die alte Zeit und das damit verbundene Ziel, den Kommunismus ins Land als regierende Macht einzuführen,wieder auf. Für sie steht fest, dass nur durch Kommunismus eine Hoffnung für Chernarus und der Welt besteht. Im Andenken an die einst große Macht in Novodmitrovsk tauften sie ihr neues Land als „Rote Linie“. Sie strebten zunächst keine kriegerische Offensive an, sondern nutzten die Zeit für den Aufbau ihres eigenen Systems.


Nach dem Tod von Gründer und Anführer der ChDKZ musste eine neue führende Ebene gewählt werden. Im Laufe der Zeit wurden die Führungsebene im Sinne der kommunistische Fraktion besetzt. Die neue Führungsebene verfolgte treu die Interessen der Gründer. Die CDKZ zeigt deutlich keine Toleranz gegenüber faschistischer Ideologie, welche verstärkt nach dem Ausbruch der Krankheit zum Vorschein kommt. Generell versucht die ChDKZ zunächst ihre Probleme mit Diplomatie zu lösen, um sich im Hinteren für den Plan B vorzubereiten. Bereits die Vorgehensweise im Bürgerkrieg zeigt, dass die ChDKZ nicht davor schreckt den Gebrauch von Waffen zu machen und bewahrheitet sich als schlagkräftig, dank den ehemaligen Soldaten und dem selbst gegründeten Militär RAC.