Dascha's Therapie

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  • 1. Eintrag

    *Dascha sitz vor dem Kamin in einem kleinen Haus und hat ihr Notizbuch aufgeschlagen vor sich liegen. Neben ihr am Sessel lehnt ihr Gewehr.*

    Das Wetter ist schlechter geworden, weshalb ich Rast machen musste... Die kleine Hütte, welche ich mir zu eigen gemacht habe, ist ziemlich heruntergekommen und stinkt nach Schimmel und Blut. Ob ich das Bett benutzen werde ist fraglich, aber der Boden sieht auch nicht besser aus!

    Das Haus erinnert mich an unser altes Haus. Einst wunderschön, aber mit der Zeit vernachlässigt und heruntergekommen... Aus einem Zuhause wurde einfach nur ein Haus. 4 Wände und ein Dach - nicht mehr und nicht weniger.


    Die Albträume sind schlimmer geworden. Ich habe in den letzten Wochen meiner Reise kaum Schlaf bekommen, da mich jede Nacht aufs Neue der selbe Traum quält:

    Das Zimmer in dem ich liege ist dunkel und aus dem Untergeschoss ist ein Poltern und Scheppern zu vernehmen, jemand weint kläglich gefolgt von einem wahnsinnigen Lachen. Dann Stille...

    Das Schwarz im Raum wird fast unerträglich bis plötzlich die Tür auffliegt und eine dunkle, blutüberströmte, lachende Silhouette im Türrahmen steht, welche langsam und lustvoll meinen Namen flüstert: "Dascha... Dascha... Komm raus, komm raus, Kleines. Ich will doch nur meinen Spaß."

    Ich wache immer kurz bevor die Gestalt an meinem Bett steht auf. Schweißgebadet und vollkommen zermürbt...

    Die Träume setzten mir zu und der Schlafmangel macht mich noch fertig, aber ich kann sie nicht abschalten und darüber reden kann ich auch nicht... Noch nicht.


    Ich habe mich befreit, aber wie es scheint dafür meine Seele verkauft. Zumindest fühlt es sich so an...

    Season 3:


    • Dascha Orlow

    "Stärke wächst nicht aus körperlicher Kraft- vielmehr aus unbeugsamen Willen." - Mahatma Gandhi


    R.I.P.:

    • Alexandra "Sascha" Wolkow

    "Auch der stärkste Mann schaut einmal unters Bett." - Erich Kästner



    Season 2:

    • Sam Schneider 

    "Wenn ich Geschichte in Worten erzählen könnte, bräuchte ich keine Kamera herumzuschleppen." - Lewis Hine

  • 2. Eintrag

    *Dascha sitzt im Wald auf einem Hochstand und reibt sich den Knöchel. Das Notizbuch liegt aufgeschlagen vor ihr.*

    Der Regen hat mich überrascht... Ein gutes Drittel meines Heimwegs habe ich bereits hinter mich gebracht, aber ich habe mir trotz der extra fest geschnürten Stiefel auf dem rutschigen Waldboden den Knöchel vertreten. Ich schätze bei den anhaltenden Schmerzen brauche ich für das letzte Stück mindestens genauso lange wie für die bereits zurückgelegte Strecke.

    Generell ist das Wetter schlechter geworden, liegt wohl an der Jahreszeit!

    Meine Vorräte gehen zur Neige. Entweder ich stoße demnächst auf ein Dorf oder auf Menschen...


    Wenigstens konnte ich die Kanzlerin erreichen. Sie hat endlich meinen Funkspruch empfangen und wollte alles für meine Rückkehr vorbereiten. Hoffentlich muss ich mich nicht wieder ausweisen am Tor... hat letztes Mal schon gereicht!

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    • Dascha Orlow

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  • 3. Eintrag

    *Dascha putzt ihr Gewehr. Als sie fertig ist nimmt sie ihr Notizbuch hervor.*

    Ich habe nicht so viel Strecke geschafft wie ich eigentlich wollte, also wird sich meine Rückkehr wohl um einen Tag, höchstens zwei, verschieben...


    Ich hätte schwören können, dass eines dieser Viecher meine Mutter war. Es sah ihr zumindest sehr ähnlich... Das lange schwarze Haar, die blauen Augen und der leicht ängstliche Ausdruck. Es sah aus wie sie und es klang auch wie sie als ich ihm den Schädel mit einer Glasflasche und später mit einem Stock zu Brei schlug. Es weinte sogar wie sie als es im "Sterben" lag... Soweit diese Viecher noch lebendig sind!


    Manchmal wünsche ich mir, dass dies alles nie geschehen wäre. Dennoch glaube ich, dass es gut so ist wie es ist. Das Dinge geschehen mussten um andere Dinge in Bewegung zu setzen. Es hätte sonst nie geendet...

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  • 4. Eintrag

    *Dascha liegt in einer Jagdhütte und starrt die Dachbalken an. Der Raum wird von einer Gaslampe erhellt und draußen ist es stockfinster. Sie kramt in ihren Habseligkeiten und das Tagebuch fällt heraus.*

    Ich habe nicht mehr weit. Der Knöchel hat mich mehr als gedacht zurückgeworfen... Manchmal tut er so sehr weh, dass ich Rast machen muss, obwohl ich nicht will. Ich will nach Hause ins Lager. Die Kanzlerin wird sich bestimmt schon Sorgen machen.


    In einer Nacht wie dieser, in einer Hütte wie dieser, kann ich ihn manchmal spüren... Wenn ich meine Augen schließe und der Stille des Waldes lausche dann kann ich seinen Atem hören und wie er immer wieder meinen Namen flüstert: "Dascha, Dascha. Braves Mädchen!"

    Es stößt mir sauer auf wenn ich an ihn erinnert werde und ein unbeschreiblicher Ekel überkommt mich... ein Ekel vor mir selbst. Manchmal wünsche ich es wäre früher vorbei gewesen. Ich hätte mich eher getraut mich zu befreien, aber alles hat so unendlich lange gedauert. Schrecklich lange...


    Ich hoffe die Kameraden im Lager sind mit positiv gesonnen. Als ich losgezogen bin war meine Ausbildung noch nicht all zu lang fortgeschritten und viele hatten meine Ankunft im Hinterkopf, aber die Meisten haben mich herzlich aufgenommen. Es war wohl zu eindeutig, dass ich gebrochen war. Jetzt nicht mehr! Ich bin stärker geworden...

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  • 5. Eintrag

    *Dascha sitzt vor dem Tor des NAPA Lagers. Es ist dunkel und das Tor ist abgeschlossen. Niemand hat auf ihr Rütteln und ihre Rufe reagiert.*

    Ich habe es nach Hause geschafft! Die Kanzlerin wird stolz auf mich sein, dass ich es unbeschadet zurück geschafft habe. Naja, fast unbeschadet... Mein Knöchel ist blau und geschwollen. Laufen wurde die letzten Kilometer zur Torture, aber ein richtiger Kamerad gibt nicht auf:


    LEBEN UND STERBEN FÜR DIE NAPA!


    Allerdings scheinen alle tief und fest zu schlafen. Niemand will mir öffnen... Aber hier bin ich wenigstens sicher und kann vielleicht ein wenig Schlaf finden...

    Season 3:


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