Dascha's Therapie

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0.63 / Season4
Eure Meinung ist wichtig!
  • 1. Eintrag

    *Dascha sitz vor dem Kamin in einem kleinen Haus und hat ihr Notizbuch aufgeschlagen vor sich liegen. Neben ihr am Sessel lehnt ihr Gewehr.*

    Das Wetter ist schlechter geworden, weshalb ich Rast machen musste... Die kleine Hütte, welche ich mir zu eigen gemacht habe, ist ziemlich heruntergekommen und stinkt nach Schimmel und Blut. Ob ich das Bett benutzen werde ist fraglich, aber der Boden sieht auch nicht besser aus!

    Das Haus erinnert mich an unser altes Haus. Einst wunderschön, aber mit der Zeit vernachlässigt und heruntergekommen... Aus einem Zuhause wurde einfach nur ein Haus. 4 Wände und ein Dach - nicht mehr und nicht weniger.


    Die Albträume sind schlimmer geworden. Ich habe in den letzten Wochen meiner Reise kaum Schlaf bekommen, da mich jede Nacht aufs Neue der selbe Traum quält:

    Das Zimmer in dem ich liege ist dunkel und aus dem Untergeschoss ist ein Poltern und Scheppern zu vernehmen, jemand weint kläglich gefolgt von einem wahnsinnigen Lachen. Dann Stille...

    Das Schwarz im Raum wird fast unerträglich bis plötzlich die Tür auffliegt und eine dunkle, blutüberströmte, lachende Silhouette im Türrahmen steht, welche langsam und lustvoll meinen Namen flüstert: "Dascha... Dascha... Komm raus, komm raus, Kleines. Ich will doch nur meinen Spaß."

    Ich wache immer kurz bevor die Gestalt an meinem Bett steht auf. Schweißgebadet und vollkommen zermürbt...

    Die Träume setzten mir zu und der Schlafmangel macht mich noch fertig, aber ich kann sie nicht abschalten und darüber reden kann ich auch nicht... Noch nicht.


    Ich habe mich befreit, aber wie es scheint dafür meine Seele verkauft. Zumindest fühlt es sich so an...

    Season 3:


    • Dascha Orlow

    "Stärke wächst nicht aus körperlicher Kraft- vielmehr aus unbeugsamen Willen." - Mahatma Gandhi


    R.I.P.:

    • Alexandra "Sascha" Wolkow

    "Auch der stärkste Mann schaut einmal unters Bett." - Erich Kästner



    Season 2:

    • Sam Schneider 

    "Wenn ich Geschichte in Worten erzählen könnte, bräuchte ich keine Kamera herumzuschleppen." - Lewis Hine

  • 2. Eintrag

    *Dascha sitzt im Wald auf einem Hochstand und reibt sich den Knöchel. Das Notizbuch liegt aufgeschlagen vor ihr.*

    Der Regen hat mich überrascht... Ein gutes Drittel meines Heimwegs habe ich bereits hinter mich gebracht, aber ich habe mir trotz der extra fest geschnürten Stiefel auf dem rutschigen Waldboden den Knöchel vertreten. Ich schätze bei den anhaltenden Schmerzen brauche ich für das letzte Stück mindestens genauso lange wie für die bereits zurückgelegte Strecke.

    Generell ist das Wetter schlechter geworden, liegt wohl an der Jahreszeit!

    Meine Vorräte gehen zur Neige. Entweder ich stoße demnächst auf ein Dorf oder auf Menschen...


    Wenigstens konnte ich die Kanzlerin erreichen. Sie hat endlich meinen Funkspruch empfangen und wollte alles für meine Rückkehr vorbereiten. Hoffentlich muss ich mich nicht wieder ausweisen am Tor... hat letztes Mal schon gereicht!

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    • Dascha Orlow

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    Season 2:

    • Sam Schneider 

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  • 3. Eintrag

    *Dascha putzt ihr Gewehr. Als sie fertig ist nimmt sie ihr Notizbuch hervor.*

    Ich habe nicht so viel Strecke geschafft wie ich eigentlich wollte, also wird sich meine Rückkehr wohl um einen Tag, höchstens zwei, verschieben...


    Ich hätte schwören können, dass eines dieser Viecher meine Mutter war. Es sah ihr zumindest sehr ähnlich... Das lange schwarze Haar, die blauen Augen und der leicht ängstliche Ausdruck. Es sah aus wie sie und es klang auch wie sie als ich ihm den Schädel mit einer Glasflasche und später mit einem Stock zu Brei schlug. Es weinte sogar wie sie als es im "Sterben" lag... Soweit diese Viecher noch lebendig sind!


    Manchmal wünsche ich mir, dass dies alles nie geschehen wäre. Dennoch glaube ich, dass es gut so ist wie es ist. Das Dinge geschehen mussten um andere Dinge in Bewegung zu setzen. Es hätte sonst nie geendet...

    Season 3:


    • Dascha Orlow

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  • 4. Eintrag

    *Dascha liegt in einer Jagdhütte und starrt die Dachbalken an. Der Raum wird von einer Gaslampe erhellt und draußen ist es stockfinster. Sie kramt in ihren Habseligkeiten und das Tagebuch fällt heraus.*

    Ich habe nicht mehr weit. Der Knöchel hat mich mehr als gedacht zurückgeworfen... Manchmal tut er so sehr weh, dass ich Rast machen muss, obwohl ich nicht will. Ich will nach Hause ins Lager. Die Kanzlerin wird sich bestimmt schon Sorgen machen.


    In einer Nacht wie dieser, in einer Hütte wie dieser, kann ich ihn manchmal spüren... Wenn ich meine Augen schließe und der Stille des Waldes lausche dann kann ich seinen Atem hören und wie er immer wieder meinen Namen flüstert: "Dascha, Dascha. Braves Mädchen!"

    Es stößt mir sauer auf wenn ich an ihn erinnert werde und ein unbeschreiblicher Ekel überkommt mich... ein Ekel vor mir selbst. Manchmal wünsche ich es wäre früher vorbei gewesen. Ich hätte mich eher getraut mich zu befreien, aber alles hat so unendlich lange gedauert. Schrecklich lange...


    Ich hoffe die Kameraden im Lager sind mit positiv gesonnen. Als ich losgezogen bin war meine Ausbildung noch nicht all zu lang fortgeschritten und viele hatten meine Ankunft im Hinterkopf, aber die Meisten haben mich herzlich aufgenommen. Es war wohl zu eindeutig, dass ich gebrochen war. Jetzt nicht mehr! Ich bin stärker geworden...

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  • 5. Eintrag

    *Dascha sitzt vor dem Tor des NAPA Lagers. Es ist dunkel und das Tor ist abgeschlossen. Niemand hat auf ihr Rütteln und ihre Rufe reagiert.*

    Ich habe es nach Hause geschafft! Die Kanzlerin wird stolz auf mich sein, dass ich es unbeschadet zurück geschafft habe. Naja, fast unbeschadet... Mein Knöchel ist blau und geschwollen. Laufen wurde die letzten Kilometer zur Torture, aber ein richtiger Kamerad gibt nicht auf:


    LEBEN UND STERBEN FÜR DIE NAPA!


    Allerdings scheinen alle tief und fest zu schlafen. Niemand will mir öffnen... Aber hier bin ich wenigstens sicher und kann vielleicht ein wenig Schlaf finden...

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  • 6. Eintrag


    *Dascha sitzt auf der Rückbank eines LADA's. Ein Kamerad fährt und sie hat Zeit ein paar Zeilen in ihrem Tagebuch zu verfassen.*


    Ich bin angekommen!

    Vladimir hielt Wache, als ich erneut ans Tor trat. Zuerst war er ein wenig abweisend, aber als er mich identifiziert hatte und zuordnen konnte (Gott sei Dank hat die Kanzlerin den Zettel aufgehängt) war er sehr zuvorkommend, wenn auch irgendwie ein wenig schüchtern... Er scheint nicht alt. Höchstens mein Alter, aber er war bereits viel unterwegs... Genauso wie ich.


    Wir waren dann bei der Bar bei Novy Sobor. Gott, ich habe so viel verpasst...

    Es waren einige Demokraten dort und auch eine gute Ansammlung von Kommunisten war vertreten. Komische Menschen, aber doch genauso wie ich sie mir alle vorgestellt habe!


    Vladimir wirkte oftmals ein wenig verwirrt... Ich habe ihn nur damit aufgezogen. Scheinbar hat er noch nie eine Frau mit Waffe gesehen. Er ist ein Guter. Wären doch nur alle so gewesen wie er bisher. Dann hätte es weniger "Zwischenfälle" gegeben.

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  • 7. Eintrag

    *Dascha liegt auf dem kalten Betonboden der Lagerhalle. Nach einiger Zeit richtet sie sich auf und sieht den Infizierten am anderen Ende des Raums herumirren. Langsam zieht sie ihre Pistole, schraubt den Schalldämpfer auf die Mündung und drückt ab. Mit einem leisen "Buff" verstummt das Gurgeln des Kranken. Dann zieht sie ihr Tagebuch hervor.*


    Wieder ein ähnlicher Traum. Nur diesmal hat die Gestalt mein Bett erreicht und nach mir gegriffen... Ich bin nicht aufgewacht. Ich habe alles, bis ins kleinste Detail noch einmal erlebt. Mir ist schlecht von den Erinnerungen und viel schlimmer ist, dass das nicht das letzte Mal gewesen sein wird, dass sie mich einholen. Sie holen mich jeden Tag aufs Neue ein und es scheint keinen Ausweg zu geben...

    *Sie stößt sauer auf und spült mit etwas Wasser, welches sie ihrer Feldflasche entnimmt nach.*

    Vladimir habe ich wieder getroffen. Er war unterwegs gewesen, genauso wie ich und durch Zufall sind wir uns über den Weg gelaufen. Er hat mich zum Plündern mitgenommen und wir haben uns gut unterhalten! Ich habe lange nicht mehr mit einem Menschen richtig geredet... Zuhause haben wir uns immer nur angeschwiegen oder gestritten. Es gab nichts zwischen Stille und Schreien bis es nur noch Stille gab! Gute Stille... Lange Stille...

    Jedenfalls haben wir uns über Gott und die Welt unterhalten. Scheint im ersten Moment belangloses Zeug gewesen zu sein, aber wir sind ziemlich auf einer Wellenlänge und ich habe einige interessante Dinge über das Geschehen der NAPA und der Fraktionen erfahren während ich auf Mission war. Endlich habe ich einen Kameraden gefunden, welcher mir mit einem offenen Ohr gegenüber steht und genauso viel Scheiße gefressen hat wie ich!


    Ich muss jetzt weiter und noch ein wenig Plündern... Immerhin gehen meine Vorräte zur Neige und ich brauche noch etwas Ausrüstung. Mal sehen was sich finden lässt. Die Menschen haben nicht viel übrig gelassen!

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  • 8. Eintrag

    *Dascha sitzt auf der Stoßstange des alten Trucks und wartet auf Vladimir, welcher noch einmal ins Lager zurückgelaufen ist. Sie zieht ihr Tagebuch hervor und beginnt zu schreiben.*

    "Nimm die Maske ab, sonst kann man dein hübsches Gesicht nicht sehen..."

    Vladimir, Vladimir... Wenn er nur wüsste. Hübsch ist an diesem Gesicht nichts... Ich hasse es. Vielleicht sollte ich die Maske aufbehalten, als "Markenzeichen". Schließlich muss niemand mein Gesicht als letztes sehen müssen, wenn er von dieser Welt scheidet. Fast schon traurig... Andere Frauen in meinem Alter wären froh um ein Gesicht wie das meinige, aber ich wäre froh wenn es so aussähe wie ich mich fühle... Kaputt.

    Würden wir in einer "normalen" Welt leben und ich hätte eine normale Kindheit gehabt dann wäre ich mir fast sicher nie ein Problem damit zu haben einen Partner zu finden, aber was ist schon normal...

    *Sie klappt das Buch schnell zu und schiebt es wieder in ihren Rucksack als Vladimir mit dem Proviant wieder kommt. Dann setzt sie die Maske wieder auf. "Schon wieder?", sagt er. "Gewöhn dich dran!", erwidert sie.*

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  • 9. Eintrag

    *Dascha sitzt auf dem alten Holzbett und starrt die Wand an. Sie kann Vladimir im Erdgeschoss herumlaufen hören und nach einiger Zeit holt sie ihr Tagebuch hervor und beginnt zu schreiben.*

    Ich habe mich so lange von Häusern und richtigen Betten fern gehalten, aber heute musste ich über meinen Schatten springen. Bestimmt zwei Jahre ist es her, dass ich in einem anderen Bett als einem Feldbett oder auf dem Boden geschlafen habe. Irgendwie fühlt es sich falsch an hier zu liegen, aber mein Rücken dankt es mir...


    Vladimir schiebt unten Wache, da es nur ein Bett gibt und er mir den Vortritt lassen wollte. Er schien ein wenig verwirrt, aber nicht sonderlich abgeneigt nachdem er meine Geschichte erfahren hat. Er ist der erste, abgesehen von der Kanzlerin, mit dem ich darüber geredet habe. Wenn auch nicht im Detail, aber er weiß nun genug um über mich richten zu können und dennoch hat er sich mir nicht abgewandt. Im Gegenteil... er schien fast noch interessierter. "Wir machen ein gutes Team". Diesen Satz habe ich noch nie gehört. Bisher haben immer nur alle gegen mich gearbeitet und nie für oder mit mir.

    Ich habe heute Dinge preis gegeben, die sonst niemand weiß und die mich nur in meinen Albträumen verfolgen. Zugleich hat auch er mir Dinge verraten, die ich nicht geahnt hätte, aber sie erklären einiges. Das Puzzel fügt sich zusammen und auf eine merkwürdige Art und Weise beginne ich ihm zu vertrauen... Wenn ich überhaupt weiß was Vertrauen ist.


    Die nächsten Tage werden anstrengend. Wir wollen eine Reise unternehmen. Was das Ziel ist? Ich kann es noch nicht sagen, aber es wird sicherlich spannend. Immerhin bin ich diesmal nicht allein unterwegs und habe jemanden zum sprechen...

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  • 10. Eintrag


    *Dascha sitzt auf dem Beifahrersitz des Trucks, ihr Notizbuch auf dem Schoß und beobachtet Vladimir wie er den alten LKW den Berg hochquält.*


    Waffenkunde und Selbsteinschätzung sind nicht bei jeden in dieser Welt angekommen habe ich das Gefühl. Mit einer Armbrust bewaffnet einem Unbekannten in den tiefsten Wald zu folgen ist nicht gerade klug - nein, es ist sogar sau dumm! Und aus dumm wird dämlich wenn man sich nicht verpisst, nachdem der Unbekannte mit einem Gewehr zurückschießt...

    Aber ich merke schon: Einigen liegt wohl nicht so viel an ihrem Leben wie anderen. Jedem das Seine!


    Vladimir ist ein guter Kamerad. Wir sind wirklich ein gutes Team! Jeder von uns beiden weiß durch seine Ausbildung was zu tun ist im Ernstfall und kann dies fließend umsetzten. Sehr beruhigend um ehrlich zu sein!

    Ich fühle mich zwar gut gesichert, aber mein Schlaf ist immer noch nicht besser geworden... Manchmal frage ich mich wirklich, ob es ihm ehrlich nicht auffällt, dass ich so gut wie nie schlafe oder ob er aus Höflichkeit und Schüchternheit nichts sagt? Schließlich sehe ich nicht sonderlich frisch und erholt aus... Ich ähnle ohne Maske eher dem Tod selbst.

    *Sie bemerkt Vladimirs Blicke und verdeckt die Seiten mit ihrer Hand. Dann schreibt sie weiter.*

    Momentan haben wir einige schwere und tragende Entscheidungen zu treffen... Wir haben uns wohl ziemlich in die Scheiße geritten und die Optionen wieder heraus zu kommen sind auch mehr schlecht als recht, aber irgendeinen Tod muss man ja bekanntlich sterben...


    Meine Mutter meinte immer zu sagen: "Es gibt für alles einen Ausweg. Man muss nur lange genug durchhalten!"

    Ich habe durchgehalten. Ich habe den Ausweg gefunden. Aber ich weiß bis heute nicht für welchen Preis... vermutlich für Gefallen!


    *Sie klappt das Buch schwungvoll zu als plötzlich Dampf aus der Motorhaube des Trucks aufsteigt. Fragend sieht sie Vladimir an. "Scheiß Teil!", flucht er laut und schlägt dabei auf das Lenkrad. Er versucht noch ein, zweimal den Motor zu starten dann steigt er aus und sagt zu Dascha: "Los, das Ding ist im Arsch! Wir müssen uns ranhalten wenn wir irgendwann noch ankommen wollen!".*



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  • 11. Eintrag

    *Dascha sitzt in einer dunklen Hütte am Waldrand. Ihr Gewehr liegt auf dem Schoß und sie holt das kleine Buch hervor.*

    Ich kann immer noch nicht glauben, dass er tot ist... Mein bester Freund wurde mir einfach genommen! Diese Arschlöcher...

    Ich bin mit dem Rest los, aber wir wurden getrennt und ich habe keinen Funkkontakt aufbauen können. Vermutlich sind sie ihnen auch zum Opfer gefallen und dies würde bedeuten, dass nur noch ich verbleibe... Allein.

    Ich weiß nicht was ich machen soll.

    Kämpfen? Untertauchen? - Beides sind plausible Wege, aber ich kann mich nicht entscheiden... Meine Chancen sind nicht besonders hoch. Im Gegenteil, sie sind verschwindend gering. Aber Vladimir hätte nicht gewollt, dass ich ohne einen Versuch mich ergebe!

    Ich hatte ihm von Anfang an gesagt, dass niemandem zu trauen ist. Er war zu naiv.


    Ich habe die letzten Nächte nicht geschlafen und ich bin nahe dem Wahnsinn... Es fällt mir schwer einen klaren Gedanken zu fassen und sobald ich meine Augen schließe kann ich meinen Vater sehen. Ich fühle mich allein und ekelhaft. Ich komme mir vor wie einen Wolf, den man eingesperrt hat und an der kurzen Kette hält...

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  • 12. Eintrag

    *Dascha lauscht in die Ferne, überprüft die Straße und lässt sich erst nach einigen Minuten der Stille zu Boden sinken.*

    Es ist niemandem mehr zu trauen...

    Das Funken habe ich aufgegeben, das Funkgerät habe ich zerstört und entsorgt. Es ist an der Zeit mir die wichtigsten Dinge zusammen zu suchen und mich auf den Weg zu machen! Vladimir hätte es so gewollt. Einmal sagte er zu mir ich solle meine Sachen packen und ihm mit genügend Abstand folgen... Ich glaube jetzt haben wir genügend Abstand, aber folgen werde ich ihm noch lange nicht! Dieses Pack wird mich kennenlernen...


    Wenn ich eins von meinem Vater gelernt habe, dann das Menschen auch nur Vieh sind und mit ihnen genauso verfahren werden kann. Ich nehme mir was ich will und ich verteile was ihnen zusteht! Manch einer würde sagen Vater wäre stolz auf mich...


    *Ein Schauder durchfährt sie und mit einer hastigen Bewegung streicht sie den letzten Satz weg.*

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  • 13. Eintrag

    *Dascha steht an einer Wegkreuzung. Sie kramt ihr Buch hervor und vermerkt einen kurzen Satz.*

    Jeder bekommt was er verdient...

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  • 14. Eintrag

    *Dascha sitzt im Wald auf einem Hochstand. Neben ihr liegt ihr Gewehr und das Messer steckt in den Holzdielen. Dann holt sie ihr Tagebuch hervor.*

    Ich bin nun mehrere Tage durch die Wildnis gelaufen und habe das tiefste Hinterland durchquert um mir einen Platz zu suchen an welchem ich mein Lager aufschlagen kann. Allerdings bin ich zu dem Entschluss gekommen, dass ich kein Lager benötige... Eher einen Friedhof mit fertig präparierten Gräbern!


    Nachts kann ich nicht schlafen... Vladimir fehlt mir und die Einsamkeit und das Misstrauen machen mich mürbe. Wenn ich schlafe dann träume ich schlecht oder habe Wachträume in welchen mir abwechselnd mein Vater oder Vladimir erscheint. Mein Vater steht für das Böse und Vladimir für die gute Seele. Jedoch scheinen mir die Worte meines Vaters immer schlüssiger zu werden... Ich habe Angst. Nein, keine Angst. Meine Angst hat sich viel mehr in Verzweiflung gewandelt und in Wut, in unglaublich große Wut. Ich war noch nie so wütend... nicht einmal auf meinen Vater.


    Ich schätze ich werde bald einen Besuch abhalten...

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  • 15. Eintrag


    *Dascha sitzt an einem kleinen Holztisch, die Tischplatte ist modrig und staubig, die Küche in der der Tisch steht ist dreckig und riecht nach Schimmel. Auf dem Tisch liegt ihre Pistole, das Messer steckt in der Platte und ihr Gewehr hängt über der Stuhllehne. Vor ihr liegt ihr Buch.*


    Die Träume sind schlimmer geworden. Ich dachte eigentlich sie haben ihr Maximum erreicht, aber mittlerweile kann ich nicht einmal mehr blinzeln ohne vor Angst schreien zu wollen.

    Vater erscheint mir oft in meinen Träumen. Er lobt mich und redet meinen geistigen Verfall herunter. Nicht gerade das, was man braucht wenn man sich so verändert. Ich wünschte manchmal meine Träume wären ein weniger zusammenhängender, aber sie sind nur Fetzen. Teile, die kein großes Ganzes ergeben wollen. Aber ich merke wie sie mich nervös machen. In letzter Zeit bin ich sehr vorsichtig geworden und sauge alles aus meiner Umgebung förmlich auf... außer Menschen. Menschen habe ich in den letzten Monaten nicht gesehen. Die meiste Zeit habe ich mich im Wald versteckt gehalten, aber ich bin mittlerweile so einsam, dass ich mich nach einem Gespräch sehne. Ständig mit sich selbst zu reden oder mit den Tieren die man hinrichtet ist nicht der beste Umgang...


    Einmal habe ich von meiner Mutter geträumt! Kein schöner Traum, welch Wunder, aber ein doch unnatürlich langer:


    Es war dämmrig im Zimmer, vermutlich war es unser Wohnzimmer, und Mutter saß auf dem Sofa und strickte. Ich spielte auf dem Boden, welcher mit einem großen Teppich ausgelegt war, mit meinen Holzfiguren. Vater war aus dem Haus. Wo er war weiß ich nicht und es ging aus der Situation auch nicht hervor, aber als er wieder kam war er betrunken und fiel fast über den Schirmständer. Dann stürmte er auf meine Mutter zu und entriss ihr die Stricknadeln, welche er in der nächsten Bewegung in hohem Bogen durch den Raum warf. Dann schlug er sie. Immer und immer wieder, bis ihr Gesicht blutüberströmt und ihre Nase mehrfach gebrochen war. Ich konnte die Knochen brechen hören. Ihren Kiefer, die Nase, das Jochbein....

    Als sie ohnmächtig vor Schmerz wurde vergewaltigte er sie. Einmal, zweimal. Und als er fertig damit war, ließ er sie auf dem Sofa liegen wie ein gebrauchtes Taschentuch und wendete sich zu mir.


    Dann bin ich aufgewacht. Allerdings weiß ich, dass dieser Traum nicht nur ein Traum ist. Er ist eine Erinnerung, welche ich weit nach hinten in meinem Gedächtnis geschoben habe um sie zu vergessen, aber ich schätze die Einsamkeit bringt Dinge zum Vorschein, welche wohl besser vergessen geblieben worden wären...

    Season 3:


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    2 Mal editiert, zuletzt von Blindschleiche ()

  • 16. Eintrag


    *Dascha sitzt im Wald, draußen dämmert es und die Vögel sind am singen. Sie reibt ihre Fingerknöchel. Dann holt sie ihr Buch hervor.*

    Es tat gut über Vladimir zu sprechen. Gut, vielleicht hab ich dem Kleinen und seiner "Freundin" ein wenig Angst eingejagt und gut, vielleicht hat er sich bei unserem "Gespräch" fast eingeschissen, aber ich glaube er hat den Punkt verstanden.


    Ich weiß wie er heißt, ich weiß wie er aussieht und er weiß, dass ich ihn finden werde, sollte er seinem Kommissar oder der Vertretung etwas falsches erzählen!


    Ivan und Sandra

    *Die beiden Namen unterstreicht sie mit einem dicken Strich.*

    Vladimir fehlt mir. Manchmal mehr und manchmal weniger, aber gerade hätte ich ihn gerne dabei gehabt! Er hätte sehen müssen wie der kleine Jungspund vor mir gezittert hat und gesungen hat wie ein Vögelchen. Mein Kamerad meinte immer er müsse mich beschützen, aber ich brauche keinen Schutz. Höchstens vor mir selbst!


    *Traurig nimmt Dascha die Maske ab. Zum Vorschein unter der geflickten und ramponierten Maske kommt ein hübsches, müdes Gesicht, welches mittlerweile von einer Narbe geziert wird, welche vom linken Auge bis hinunter zum linken Mundwinkel geht und ihren schönen Mund zu einem hässlichen Grinsen verzerrt. Sie betrachtet ihre Spiegelung in der Metalloberfläche der Munitionsdose.*

    Er hatte Angst vor der Maske, aber er hätte vermutlich gekotzt, hätte ich sie abgenommen. Mutter würde bitterlich weinen, könnte sie mein Gesicht so sehen. Sie war immer so stolz darauf, wie hübsch und unberührt ich war. Manchmal hat sie mein Haar zu einem langen Zopf geflochten... Es bereitete ihr Freude mich so schön und kindlich zu sehen. Das Frisieren fand allerdings ein jähes Ende, als mein Vater meinte so gefiele ich ihm besser...

    Season 3:


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  • 17. Eintrag

    *Dascha liegt auf den Holzdielen in der kleinen Hütte, welche ihr zugeteilt wurde. Gerade einmal eine Decke hat sie unter sich gelegt. Sie schlief bis vor einem Moment, doch dann schreckte sie erneut schweißgebadet aus ihrem kurzen Schlaf auf. Sie nimmt ihr Buch und blättert darin, dann schlägt sie eine leere Seite auf.*

    Ich kann nicht glauben, dass ich noch am Leben bin... und ich kann nicht glauben, dass ich das hier wirklich tue. Die Leute waren so nett zu mir. Ich war ehrlich und daraus könnte etwas werden.

    Vladimir würde sich im Grab umdrehen, wenn er wüsste was ich getan habe, aber es ist meine einzige Chance um etwas zu bewegen.

    Der Feind deines Feindes ist dein Freund... oder so ähnlich!

    *Sie wischt sich den Angstschweiß von der Stirn und sucht die Umgebung auf Spuren eines Tobsuchtsanfalls im Schlaf ab.*

    Wie es scheint habe ich wohl erneut um mich geschlagen...

    *Sie blickt auf ihre Arme, welche übersäht von Hämatomen und Schnitten sind. Hier und da steckt ein Holzsplitter in der Haut und an anderen Stellen fehlt die Haut und Blut quillt hervor.*

    Das muss ich versorgen. Eine Blutvergiftung ist das Letzte was mir jetzt noch fehlt... Aber eigentlich ist es egal. Ein Funkspruch reicht und ich bin dem Tode geweiht! Mir bleibt nichts anderes übrig als ihnen zu vertrauen. Jetzt haben wir den Spieß nämlich umgedreht: Sie kennen mein Gesicht, meinen vollen Namen und sie haben mein... Vladimirs Gewehr. Ohne dieses gehe ich hier sowieso nicht weg!


    Das gestern Abend war notwendig, aber trotzdem hat es sich falsch angefühlt. Vermutlich, weil ich mir eingestanden habe, dass ich Angst habe und dass ich alleine nicht weiter komme. Man kann eben doch nicht alles töten, was einem in den Weg springt. Vielleicht muss man mit den Menschen reden! Normale Menschen reden nämlich bevor sie jemandem die Waffe ins Gesicht halten!

    *Den letzten Satz unterstreicht sie hastig.*

    Meine Träume sind immer noch genauso schlimm wie vor einem Monat. Ich mache nachts kaum ein Auge zu und manchmal wache ich zitternd oder so wie jetzt komplett ramponiert auf. Häufig schreie und schlage ich um mich im Schlaf. Irgendwie habe ich Angst, dass ich mich mit meinem Messer verletzten könnte, wenn dies auch unwahrscheinlich ist.


    *Sie nimmt ihr Messer in die Hand und lässt die rostige Klinge im Schein vom Kamin flackern.*

    Vater ist bisher der einzige, der sich an dieser Klinge verletzte. Er ist aber auch zu unglücklich darauf gefallen... und so oft.

    Season 3:


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    R.I.P.:

    • Alexandra "Sascha" Wolkow

    "Auch der stärkste Mann schaut einmal unters Bett." - Erich Kästner



    Season 2:

    • Sam Schneider 

    "Wenn ich Geschichte in Worten erzählen könnte, bräuchte ich keine Kamera herumzuschleppen." - Lewis Hine

  • 18. Eintrag


    *Dascha sitzt am Tisch, welcher im anderen Eck des Raums steht. Vor ihr liegen ihre zerlegte Pistole, das alte Kampfmesser, ihr Notizbuch, Vladimirs Notizbuch und eine Schüssel heißer Suppe, welche ihr auf ihre Hütte gebracht wurde, steht ebenfalls auf dem Tisch. Sie lässt den Blick lange schweifen und zählt immer wieder die noch übrigen Patronen. Dann nimmt sie ihr Notizbuch zur Hand.*


    Ich muss überlegen wie ich mein Anliegen am besten präsentiere. Niemand wird mir glauben wenn ich es von vor herein klarstelle was ich vorhabe. Mein Vorhaben muss untermauert sein und darf keinen Zweifel mehr übrig lassen wenn ich mit meinem "Vortrag" fertig bin... Das schulde ich Valdimir!


    *Sie kramt sein Notizbuch unter allen Gegenständen auf dem Tisch hervor und schlägt es auf. Sie wälzt die Seiten nach etwas brauchbarem, aber stockt als sie nach langem Lesen auf eine Passage trifft, welche sie beinhaltet.*

    Es bricht mir das Herz seine Kommentare und Gedanken bezüglich mir zu lesen. Er war wirklich Hals über Kopf in mich verknallt und ich habe nichts der Gleichen erwidert. Nur ein Kamerad... nicht mehr und nicht weniger... Oh, Vladimir, wenn du wüsstest. Du warst mir mehr als "nur ein Kamerad"... ein Freund!

    *Sie blättert weiter und ließt die Texte genau, markiert sich einzelne Stellen und arbeitet eine Liste heraus.*

    Damit kriegen wir sie dran. So kann ich sie auf meine Seite ziehen!


    *Sie unterstreicht diesen Satz. Dann lässt sie die Gedanken schweifen. "Scheiße, die Suppe ist kalt!".*

    Season 3:


    • Dascha Orlow

    "Stärke wächst nicht aus körperlicher Kraft- vielmehr aus unbeugsamen Willen." - Mahatma Gandhi


    R.I.P.:

    • Alexandra "Sascha" Wolkow

    "Auch der stärkste Mann schaut einmal unters Bett." - Erich Kästner



    Season 2:

    • Sam Schneider 

    "Wenn ich Geschichte in Worten erzählen könnte, bräuchte ich keine Kamera herumzuschleppen." - Lewis Hine