Das Tagebuch, des Dolmetschers

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  • Tagebuch von Dimitrij Komalenko



    Tag 1. 15:23

    Mein Name ist Dimitrij Komalenko, und ich bin als euer Dolmetscher dabei. Wenn ihr irgendwen braucht, der vermitteln kann, dann bin ich euer Mann. Verdammt, diese Worte glaube ich doch selber nicht... so selbstsicher wie sie aus meinem Mund fließen bin ich absolut nicht. Bin ich bereit für sowas? Das ist mein erstes Krisengebiet in dem ich Ausrücke seit, ich den Hilfskräften beigetreten bin. Was mich wohl erwartet? Eine Krankheit, soviel wissen wir. Ist es eine Grippe? Oder eine giftige Spore? Das ist nur ein Gedanke von vielen die mir durch den Kopf gehen, während ich hier in diesem ausgediehnten, klapprigen Militärhubschrauber sitze und warte bis ich endlich wieder festen Boden unter den Füßen habe. Ich frage mich langsam wie ich meine eigenen Gedanken noch hören kann bei dem Lärm, geschweige denn die übermotivierten Worte der anderen. Sie sind alle so selbstsicher und voller Tatendrang auch wenn ich kein Wort verstehe. Das Navi sagt, wir sind nur noch 50k Kilometer entfernt, ich muss das schreiben beenden und einige Vorbereitungen treffen.


    Tag 2. 13:18

    Sind gestern angekommen, die Zustände hier sind Kathastrophal. Die Menschen sind verzweifelt, genauso wie all die Ärzte und Doktoren welche versuchen die Epidemie irgendwie einzudämmen. Das Militär hat sich eingeschaltet... diese Ochsen sind echt überall und schwer bewaffnet. Kann mir nicht vorstellen, dass die nur die Ordnung aufrecht halten sollen. Wir versorgen die Zivilisten sogut es geht, doch es gibt bereits Quarantänezonen die wir nichtmal ansehen dürfen ohne dass einer dieser Schrankmänner sich vor uns schiebt. Ich werde trotzdem demnächst versuchen einen Blick hineinzuwagen. Wo habe ich nur meine Schutzmaske? Haben heute auch unsere Impfungen bekommen...Die Ärzte hier sind wahre Sadisten, wer sonst würde extra große Nadeln verwenden?


    Tag 3. 18:30 Uhr

    Die Zustände werden immer schlimmer, immer mehr Menschen kommen nach Zelenogorsk, wir werden der Lage nicht mehr Herr. Manche weisen teilweise grässliche Verletzungen auf und sind kaum Ansprechbar. Einigen fehlen ganze Stücke aus Armen und Schultern. DAs Militär schickt einen Großteil der Bevölkerung welche solche Verletzungen aufweist wieder weg, und das auf ziemlich grobe Art und weise. Ich weis nicht warum sie dies tun. Haben diese Menschen eine zu geringe Überlebenschance? Sortieren sie bereits die Schwachen aus und selektieren diejenigen die überleben könnten? Mir kommt das hier langsam alles seltsam vor. Was wenn das ganze nur ein Experiment der Regierung ist? Ein absurdes Experiment um die Überlebensfähigkeit der Menschen zu testen? Spielt hierjemand Gott?


    Tag 4. 16:25 Uhr

    Ich habe die Quarantänezone heute genauer beobachtet, die bringen täglich hunderte dort rein, aber niemand kommt wieder raus. Das einzige was die Zone regelmäßig verlässt sind abgedeckte Lkw's. Das Militär sperrt mitlerweile das gesamte Gebiet um Zelenogorsk ab und immer häufiger fliegen Kampfhubschrauber über die Zone. Der Lärm, die Menschenmassen, die Kranken und verletzten.... alles wird zu einem Brei den man wohl am besten als "Leid" definieren kann. Auch unter den anderen meiner Gruppe macht sich langsam Sorge breit, dass dies mehr als nur eine Grippeepidemie ist. Zudem hört man vereinzelt Schüsse aus der Ferne. Morgen fliegt der letzte Flug für uns der uns nach Hause bringen könnte...


    Tag 5. 19:56 Uhr

    Die Lage gerät ausser Kontrolle. Aufstände machen sich breit, es fallen Schüsse, die Menschen sind in Panik. Vereinzelt greifen Menschen andere an und werten einfach erschossen. Kein Versuch sie zu besänftigen oder zu fixieren. sie werden einfach erschossen... Ich habe den letzten Flug verpasst weil ich einer jungen Frau mit ihrem Kind meinen Platz überlassen habe. Ich weis nichtmal warum ich das tat verdammt! Jetzt werde ich hier vielleicht noch drauf gehen, ich bin so töricht.

    Hoffen wir das Karma lässt mich nicht im Stich. Ich habe mit einigen Personen geredet, und sie scheinen verwirrt zu sein. Sie wirken aphatisch, haben große Angst und erzählen was von Monstern. Ich schätze ein großteil der Menschen leidet mitlerweile an Belastungsstörungen, aber damit kenne ich mich nicht aus. Da die Einwohner ansonsten sehr Schweigsam sind verstummt meine Rolle als Dolmetscher weshalb ich den Ärzten zur Hand gehe. Ich wäre jetzt gerne zuhause bei meiner Frau und meinem Kind...


    Tag 6. 23:14 Uhr

    Ich habe nicht viel Zeit zum schreiben, sind in der nördlichen Kirche von Zelenogorsk, die Lage ist Eskaliert, ein riese riesen Gruppe Menschen kam aus den Wäldern und... sie haben einfach alle angegriffen und getötet!

    3 aus unserer Gruppe werden vermisst, aber es ist mir egal was mit ihnen ist, ich will hier weg!! Draussen sind Schreie, die Soldaten verteidigen die KIrche, die erschießen einfach alle!! Was ist hier los!!!


    An dieser Stelle macht der Schreibstil in Form und Inhalt einen krassen Umbruch.


    Manchmal stelle ich mir vor, die Welt stünde am Abgrund. Der Großteil der Bevölkerung ist verschwunden und die materialistischen Erzeugnisse evolutionärer Revolution siechen im Vormarsch der Flora und Fauna einer rückerobernden Erde dahin. In diesem Szenario stelle ich mir vor, wie ich auf einer schier endlosen Straße stehe, die zerrüttet und verwachsen, als letzter Zeuge unserer Odysee ihr Dasein fristet. Ich stecke mir einen Kopfhörer ins Ohr, aus dem mit sanften Klängen Titel wie "Country Road" oder Fleetwood Mac- Go your own way" in meine Gedanken eindringen. Ich Schnappe mir meinen Rucksack und gehe allein, diese endlos lange Straße entlang, Frei von aller Meinung, frei von jedem Urteil, frei von jeder Schuld und jeder Last. Ich könnte mir in diesem Szenario tatsächlich Vorstellen, einen Dialog mit mir selber zu führen, in dessen Ziel nur die Beantwortung einer einzigen Frage steht... Wer bin ich?


    Mit freundlichen Grüßen, Dimitrij Komalenko, Supporter/Sachbearbeiter, Abteilung MWD

    World of DayZ Weltwirtschaftsmacht

    Standort Chernarus

    Eingangspassage 1a

    4646 Tisy



    Wir arbeiten ausschließlich auf den rechtlichen Grundlagen, der Souveränen World of DayZ Wirtschaftsmacht.

    Wir weisen hiermit darauf hin, dass unser Unternehmen von einer multinationalen und multireligiösen Belegung unterhalten wird und sie keinerlei Anspruch auf einseitig Nationale Bearbeitung etwaiger Bearbeitungen haben.


  • Die Handelsstraße zwischen Staroe und Lopatino ist bis nach Tisy hoch, völlig tot.

    Selbst die Amerikaner scheinen das Weite gesucht zu haben, und auch von den anderen keine Spur.

    Die Formen der Infizierten sowie ihr Verhalten wird immer abstrakter.

    Ich konnte beobachten wie sie sich in ihrer Verzweiflung die Hände abkauen, bis nur noch schwarfe Knochen aus ihren Unterarmen herrausragen.

    Machen sie das mit Absicht um auf diese Weise Menschen zu töten? Oder verlieren sie auch noch den letzten Rest an Verstand in ihrem Kopf?
    Weiter im Norden streifen über Nacht Wölfe über das Land, es ist also extrem gefährlich die Reise bei Nacht fortzusetzen.

    Einmal fand ich einen toten, ziemlich zerfetzt von so ziemlich allem was Zähne hat. Der hätte nichtmal einen guten untoten mehr abgegeben, eher einen widerlichen Haufen Schleim, der sich im Zeitraffer wie eine Schnecke fortbewegen würde.

    Doch er hatte einen Rucksack dabei, aus dessen geöffneten Reißverschluss ein interessanter Inhalt hervorlugte.

    Einige Dosen Bohnen und Spagetti sind bereits aus diesem Rucksack herrausgefallen, und es waren noch einige mehr darin.

    Wie es das Schicksal wollte, plagte mich der Hunger und die Gier übernahm überhand wodurch ich angehalten war diese Ware zu bergen, was so ziemlich 2 Stunden gedauert hat, da ich um alles herumwandelnde umherschleichen musste.

    Es war schon dunkel, als ich den Stadtrand mit samt dem Rucksack erreichte und ich hörte bereits die Wölfe die über Nacht in das Dorf fallen.

    Bei meinem Weg der mich im Eiltempo in eine Jägerhütte 2 Kilometer entfernt mitten im Wald führte, kam mir ein Gedicht in den Sinn, welches diesen Anblick eines durch die Nacht hechelnden Menschen am besten beschreibt.


    Wer reitet so spät durch Nacht und Wind?
    Es ist der Vater mit seinem Kind;
    Er hat den Knaben wohl in dem Arm,
    Er fasst ihn sicher, er hält ihn warm.



    Mein Sohn, was birgst du so bang dein Gesicht? –
    Siehst, Vater, du den Erlkönig nicht?
    Den Erlenkönig mit Kron’ und Schweif? –
    Mein Sohn, es ist ein Nebelstreif. –



    „Du liebes Kind, komm, geh mit mir!
    Gar schöne Spiele spiel’ ich mit dir;
    Manch’ bunte Blumen sind an dem Strand,
    Meine Mutter hat manch gülden Gewand.“ –



    Mein Vater, mein Vater, und hörest du nicht,
    Was Erlenkönig mir leise verspricht? –
    Sei ruhig, bleibe ruhig, mein Kind;
    In dürren Blättern säuselt der Wind. –



    „Willst, feiner Knabe, du mit mir gehn?
    Meine Töchter sollen dich warten schön;
    Meine Töchter führen den nächtlichen Reihn
    Und wiegen und tanzen und singen dich ein.“ –



    Mein Vater, mein Vater, und siehst du nicht dort
    Erlkönigs Töchter am düstern Ort? –
    Mein Sohn, mein Sohn, ich seh’ es genau:
    Es scheinen die alten Weiden so grau. –



    „Ich liebe dich, mich reizt deine schöne Gestalt;
    Und bist du nicht willig, so brauch’ ich Gewalt.“ –
    Mein Vater, mein Vater, jetzt faßt er mich an!
    Erlkönig hat mir ein Leids getan! –



    Dem Vater grauset’s; er reitet geschwind,
    Er hält in Armen das ächzende Kind,
    Erreicht den Hof mit Mühe und Not;
    In seinen Armen das Kind war tot.


    Mit freundlichen Grüßen, Dimitrij Komalenko, Supporter/Sachbearbeiter, Abteilung MWD

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  • Dima

    Hat den Titel des Themas von „Das Tagebuch, des Schlitzäugigen Dolmetschers“ zu „Das Tagebuch, des Dolmetschers“ geändert.
  • 2 Monate habe ich nun auf dem Tower des Flugplatzes verbracht.

    KIeine Spur mehr vom Militär, bis auf infizierte in Militärkleidung die sich nicht sehr kooperativ verhalten.

    Die Funkanlagen wurden von irgendeinem Bildungsresistentem Pfosten mit min. 20 Kugeln zerstört.

    Irgendwer wollte wohl den Kontakt nach aussen verhindern.


    Nach einem Monat habe ich die Technik rausbekommen und es ist mir gelungen die Kommunikationskanäle über die ehemaligen GPS Kanäle zu überbrücken.

    Ich Schätze wir brauchen keine Luftaufklärung mehr...

    Damit wäre die Versorgung und die Verteilung auf die Funkwellenkommunikation gesichert, doch einige wichtige Kompenten fehlten.

    1 x Netzrelaisspule

    2 x Militärstandartplatinen

    2 x Autobatterie oder eine Lkw Batterie.

    Sollte ich es schaffen die Netzrelaispule zu besorgen, sollte es mir möglich sein die verschiedenen Frequenzen zu trennen und zu filtern.

    Über die Militärplatinen könnte ich es in eine Line in und Line Out Signal umwandeln, ich müsste nur jedes mal die Platinen umstecken, bzw. abklemmen.

    Nicht die beste Lösung aber es sollte möglich sein Funkkontakt nach aussen herzustellen, um Hilfe zu rufen.

    Irgendwer muss doch noch am Leben sein.


    Die Leiche des armen Lümmels der wohl vor mir versucht hat hier oben auszuharren trug ein Christliches Kreuz bei sich.

    Ich musste mich seiner entledigen, der Gestank war einfach unerträglich, doch das Kreuz habe ich behalten.

    Ich bin nicht gläubig, doch ich erinnere mich an einen Satz den ein Priester vor seiner "Zerstückelung" durch die Straßen gerufen hat.

    In einer Zeit, da die Zukunft des Menschengeschlechts am Scheideweg steht, muß die ganze Christenheit zusammenhalten, um eine neue Weltkatastrophe zu verhindern.


    Sein Glaube hat ihn nicht gerettet und sein Gott ihn nicht erhört, doch scheinbar erhörte er mich.

    2 Junge Leute kamen eines Tages zum Flugfeld, ich erkannte sie bereits von weitem.

    Da ich keine andere Wahl hatte als sie zu nutzen um hier weiterzukommen, hieß ich sie willkommen, bevor sie überhaupt irgendetwas sagen konnten.

    ich bezweifle dass diese Jungs von gutem Gemüt sind, warum trägt man sonst eine Clownsmaske, doch ich habe sie scheinbar so überrumpelt dass sie dich direkt bereit erklärten nach den gesuchten Resourcen ausschau zu halten.


    Ich erwartete nicht dass sie zurückkommen, doch ich bin ohne Schäden oder Verluste davongekommen, das ist etwas positives im Sumpf aus negativen Einflüssen.

    Doch ich irrte mich in den beiden... Die Aussicht aus diesem land herrauszukommen, hat sie scheinbar angetrieben und wenige Tage später erschienen sie mit den gesuchten Elektroteilen, die ich prompt einbaute.

    Meine Sorgfältige Vorarbeit, machte es einfach die Spule und die Platinen anzuklemmen, einer der beiden musste mir nur mit der Batterie helfen, da diese in einem ziemlich engen Winkel angebracht werden musste, um einen Kurzschluss zu vermeiden.


    Wie erwartet sprang nicht nur der Funk an, sondern das Eingabesignal wurde gleichzeitig in alle Lautsprecher am Flugfeld eingespeist.

    Ein Nebeneffekt der überbrückung mit hilfe des Lokalen kommunikationsnetzes.

    In Folge dessen wurden einige Infizierte aufgescheucht, doch sie hatten nicht die Möglichkeit uns auszumachen, da die Stimmen von überall herkamen.


    Der Erfolg blieb jedoch aus, trotz all der Mühen und all der Zeit die ich in diesem verdammten Turm alleine verbracht habe. Der Funkkontakt war zwar klar und sogar recht rauschfrei, doch ein Pingsignal brachte mir die Gewissheit, dass niemand mit einer vergleichbaren Funkstation auf dieser Frequenz erreichbar ist.

    Ich habe 2 Minuten gewartet nachdem ich den Ping ausgesendet habe... es waren 2 grausam lange und stille Minuten.

    War denn alles umsonst? Ist das alles umsonst was ich hier gemacht habe und was wir alle noch später tun werden? Sind wir allein?


    In meinem Frust entschied ich mich von diesem Ort zu trennen, hier gibt es nichts mehr zu holen.

    Mit dem Funkrucksack den ich noch habe, kann ich weiterhin versuchen Kontakt aufzubauen, wenn auch nicht ins Ausland.

    Ich ging mit den beiden Jungs, die mir die nötigen Teile besorgt haben.

    Sie sind zweifelsfrei keine unbeschriebenen Blätter, doch diese 2 Monate der Einsamkeit haben mir gereicht.

    Sie wohnen in einer nahen Ortschaft namens Kabaninho dessen Kommunikationssystem ich mir bei zeiten genauer ansehen werde.

    Mit freundlichen Grüßen, Dimitrij Komalenko, Supporter/Sachbearbeiter, Abteilung MWD

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  • Dieser Inhalt ist eine Szene und nicht im Tagebuch enthalten, kann also nicht im Tagebuch gefunden werden!


    Es ist stockfinster draussen, und das einzige was diese Finsterniss durchdringt ist das Lied der Infizierten, die ihr Leid mit lautem stöhnen untermalen.

    In dieser Finsterniss mitten in Gorka steht die Polizeistation, in der einige Militäreinheiten und ein Dolmetscher aus Kabanino nächtigen.

    Sie wiegen sicher in den Armen der Mama und gehen so dem Schlaf ins Garn, bis auf einer.

    Dima sitzt in einer Ecke des Raums in den er sich zurückgezogen hat und betrachtet einen kleinen blauen Chip mit der Gravur "Valisa Komalenko"

    Er untersucht das Objekt akribisch mit den Augen, als würde er etwas bestimmtes suchen.

    Behutsam wandert das Objekt durch seine Finger bis er plötzlich abruppt stoppt.

    Ihm fällt eine Kerbe auf, die grade noch groß genug ist um eine Messerspitze herreinzuschieben.

    Gedacht getan, Dima holt sein Messer herraus und schiebt die Messerspitze behutsam in die Öffnung des Chips, bis es schließlich klick macht.

    Er dreht das Messer vorsichtig um bis der Chip sich tatsächlich öffnet als wäre er dafür gemacht worden.

    Ein breites zufriedenes Grinsen macht sich in seinem Gesicht breit als er eine kleine Speicherkarte im inneren des Chips findet, der sich im Schlüsselanhänger von Valisa befand.

    Leise formen seine Lippen ein paar Worte die seine Überraschung zum Ausdruck bringen:

    "Grobatsch du Teufel"

    Achtlos schmeißt er den Chip mit der Aufschrift in eine Ecke, und steckt sich die Speicherkarte ein.


    Mit freundlichen Grüßen, Dimitrij Komalenko, Supporter/Sachbearbeiter, Abteilung MWD

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  • Diese Szene besteht aus Gedanken, die nirgendwo Schriftlich festgehalten wurden und somit beim Auffinden des Tagebuchs nicht genutzt werden können!


    Verärgert sitzt Dima auf seinen Stuhl am Schreibtisch des Hauptgebäudes und betrachtet die zerfledderte Elektronik der Kommunikationsanlage die ihn mitlerweile kaum mehr interessiert.

    Er stüzt seine Faust an seine Schläfe und flüstert nachdenklich vor sich hin.


    "Mischt sich das Ministerium jetzt mit ein? Hat die GRU sie informiert? Sind sie über "Zitadelle" informiert worden?"

    *Nachdenklich hält er eine kleine Speicherkarte in der Hand und lässt sie durch seine Finger gleiten*

    Grobatsch hat mir davon nie etwas gesagt, und auffindbar ist der Bastard auch nicht, soll ich mir meine Informanten aus den Fingern saugen?

    Wenn ich sie mit den direkten Informationen konfrontiere und sie es am Ende nicht sind, muss ich die beiden los werden bevor sie jemand anderen davon erzählen. Andererseits wenn sie es sind, brauche ich sie dringend bei der Beschaffung.

    Doch so wie sie reden, so wie sie gehen und so wie sie Handeln, sind sie keine Wald und Wiesenärzte die jeden Vollidioten aus reiner Herzensgüte versorgen, mein Gott ich habe lange genug mit der CDC dem MWD und der GRU zusammen gearbeitet um zu wissen, wie die ihre Spuren zu verwischen versuchen, immerhin war ich es der für die den Dreck weggemacht hat.

    *Dima entspannt sich und lehnt sich zurück während er seine Füße auf dem SChreibtisch abstellt*

    Ich sollte einen PDA finden und eine Kopie davon machen. Wenn sie es sind können sie die Informationen erfassen, wenn nicht ist es für sie nur loser Datenmüll....

    *Dima zündet sich eine Zigarette an und raucht genüsslich eine Weile vor sich hin bis er sein Tagebuch herrausholt aus dem der UN Ausweis mit seinen Angaben aus diesem herrausfällt.

    Er schmunzelt leicht als er diesen Überfliegt und beginnt zu schreiben*

    Dieser Teil ist im Tagebuch vorhanden

    "Kabanino wird immer trostloser... der Sicherheitsdienst ist Tagelang weg, was zur Folge hat dass das Volk selbst zu den Waffen greifen muss um sich zu verteidigen"

    Der Arzt wird zunehmends Paranoid, und von einigen Einwohnern hat man ewig nichts mehr gehört.

    Die Lage hier scheint langsam zu entgleiten und ich habe auch nicht vor weitere Seelen über Funk hier her zu locken bevor sich das nicht bessert.

    Das ständige Regenwetter trägt auch nicht wirklich zu einer Hoffnungsvollen Atmosphäre bei, doch immerhin sind 2 Wanderärzte hier aufgekreuzt, die sich um die medizinischen Belange der Einwohner kümmern wollen.

    In Ca. Einer Woche glaube ich wollen diese jedoch wieder aufbrechen, bis dahin sollten wir alles wieder geregelt haben.

    Es bleibt abzuwarten was die Zukunft bringen wird, denn jezt sehe ich keinen Sinn mehr in meiner Existenz in dieser Hölle....#

    Valisa... meine Schwester. Wir haben sie gefunden, in Gorka... sie war eine von ihnen und dieser Vorpubertäre Hitzkopf von "Soldat" hat sie einfach erschossen, obwohl es meine Aufgabe gewesen wäre.

    Geliebte Valisa... du warst der Grund warum ich hier her gefunden habe, und wieso ich in dieser Hölle gefangen bin.

    Ich will dir keine Vorwürfe machen, ich will einfach nur dass du weist... dass es mir leid tut.


    In Liebe, dein Bruder Dimitrij Komalenko-


    Mit freundlichen Grüßen, Dimitrij Komalenko, Supporter/Sachbearbeiter, Abteilung MWD

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  • Kabaninho ist geschichte...

    Ein Dorf geführt von einem Arzt und doch geführt von einer Horde waffentragender Soldaten die mal eben auf der Straße Rekrutiert werden wie Nutten.

    Das hat keine Zukunft, und das werden sie auch auf Greenmountain schnell merken.
    Jede üble Nachrrede über Kabaninho beruht auf Taten und Aussagen dieser Leute, die das Dorf und alles wofür der Arzt es aufbaute im Keim erstickten.

    Die Angebliche Sicherheit der Siedlung hat diese wahrhaftig zerstört.



    Ab hier endet das Tagebuch und es wird ein neues geschrieben. Bis hier kann das Tagebuch auf dem Schreibtisch im Haupthaus von Kabaninho gefunden werden.

    Mit freundlichen Grüßen, Dimitrij Komalenko, Supporter/Sachbearbeiter, Abteilung MWD

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  • Ab hier fängt ein neues Tagebuch an welches Dima schriftlich bei sich trägt.


    Die Angst vor der klärenden Wahrheit, findet sich in verzweifelter Argumentlosigkeit wieder. Wer nichts schlaues zu sagen hat, dem fällt auch nichts schlaues ein.

    Heutzutage wird die Welt von dummen regiert, die durch die anhaltend kritische Lage jedoch dazu befähigt sind sich selbst und alle anderen in ihrem Umfeld zu verletzen.

    Damals war alles so einfach, die guten Menschen taten gutes und die bösen Menschen böses.

    Wir leben jedoch in einer Zeit in der gute Menschen böses tun müssen um ihr eigenes Überleben zu sichern.


    Lea.... sie ist tatsächlich ein goldener Stern am Himmel.

    Zurecht Misstrauisch, und doch bereit denen zu helfen denen es schlechter geht als ihr, selbst wenn das heißt Risiken auf sich zu nehmen.


    Neulich konnte ich wie so oft nachts nicht schlafen, so ging ich hinaus, in die Nacht und wanderte etwas durch die nahe Umgebung.

    Dabei passierte etwas was mich faszinierte.

    In dieser Stille viel mir etwas auf was mir damals auffiel, als wir viel durch die Moskauer Tunnel marschierten. Der Forschung und Erkundung halber, und vlt. auch der Abenteuerlust ergeben.


    Damals war ich in einem der schier endlosen Tunnel, durch die ich so oft zog.

    Ich war einige hundert Meter entfernt von der Prospekt Mira, einem Knoten und Umsteigepunkt zwischen der Kaluzhsko Rizhskaya und der Circular Linie.

    Auf der halben Strecke zwischen Novoslobodskaya und der Prospekt Mira fiel mir etwas auf.


    Es schien derselbe endlose breite Korridor zu sein wie nördlich der vdnkh wo ich noch vor kurzem bei Meter 450 gewesen war. Äußerlich unterschied er sich durch nichts. Doch es etwas an ihm - ein besonderer Geruch den der Zug im Tunnel her beitrug, oder eine eigene Stimmung, eine Aura, die nur ihm zu eigen war, ihm eine Art Individualität verlieh, ihn anders sein ließ als alle anderen. Ein Freund sagte mal dass es in der Metro keine zwei gleichen Tunnel gebe, ja sogar auf demselben Abschnitt unterscheide sich eine Richtung von der anderen. Ein derart extremes Gespür bekam man nur wenn man viel Zeit in der Metro verbrachte, er nannte es "den Tunnel hören". Mein Kumpel war stolz auf sein besonders feines "Gehör" und hatte mir mehrmals davon berichtet wie er dank dieses bei ihm so ausgeprägten Sinns eine gefährliche Situation heil überstanden hatte. Bei vielen anderen hatte sich trotz langjähriger Wanderung durch die Metro keine derartige Sensibilität entwickelt.

    Einige befiel eine unerklärliche Angst, andere hörten Geräusche oder Stimmen, wieder andere verloren den Verstand, doch in einem waren sich alle einig. Selbst wenn sich in einem Tummel keine Menschenseele befand so war er doch nicht leer. Etwas unsichtbares, kaum spürbares floss langsam und zäh dahin, füllte die Tunnel mit seinem eigenem Leben, wie schweres kaltes Blut in den Venen eines steinernen Leviathans.

    Als ich so da saß und der Lärm der Zivilisation und der Stationen seine stärke verlor, lernte ich was mein Kumpel damit meinte.

    Obwohl ich wusste dass hinter der flackenden Grenzte noch Menschen leben, schien mir das in diesem Moment völlig unwahrscheinlich. Es schien als wäre das Leben zehn Schritte von hier zu Ende, als sei dort vorne nichts weiter als tote Finsternis, die ein trügerisches Echo von sich gab.

    Doch dann während ich so da saß, veränderte sich etwas. Ich hörte auf in die Tiefe zu starren, als hoffte ich dort etwas besonderes zu entdecken. Mein Blick schien sich nun in der Dunkelheit auflösen zu wollen, mit dem Tunnel zu verschmelzen, Teil dieses Leviathans zu werden, eine Zelle dieses Organismus.

    Ich merkte dass ich mir die Ohren zu hielt, doch durch meine Finger hindurch die den Geräuschen der äußeren Welt den Zugang versperrten, vorbei an den Hörorganen, gleichsam direkt ins Gehirn, begann eine leise Melodie zu strömen - das unwirkliche Raunen, des Erdinneren, gedämpft und undeutlich. Nicht der schreckliche, grelle Lärm, der aus einem geplatzten Rohr zwischen der Alexejewskaja und der Rischskaja gekommen war, nein etwas anderes, rein und tief.

    Nachdem ich eine Zeit lang in den ruhigen Fluss dieser Melodie eingetaucht war, erkannte ich plötzlich - weniger mit dem Verstand als mit einer Intuition, die jenes Geräusch offenbar geweckt hatte - das Wesen dieser Erscheinung. Der Strom, der wild aus der Leitung hervorgebrochen war, und dieser Äther, der gemächlich durch den Tunnel waberte, waren ein und dasselbe. In dem Rohr war er eitrig und infiziert gewesen, hatte unruhig gebrodelt, bis er dort, wo die angeschwollenen Leitungen geplatzt waren, stoßweise in die Außenwelt hinaussprudelte und bei allen lebenden Geschöpfen Schwermut, Übelkeit und Wahnsinn hervorrief.

    Es schien mir damals als stünde ich kurz davor etwas sehr wichtiges zu begreifen, als hätte sich in der letzten halben Stunde, da mein Geist im stockfinsteren Tunnel umherschweifte, im Zwielicht des eigenen Bewusstseins jener Schleier ein wenig gelüftet, der alle vernunftbegabten Kreaturen davon abhielt die wahre Natur dieser Welt zu begreifen.

    Zugleich ergriff mich große Furcht, als hätte ich durch eine Art Schlüsselloch geblickt und von der anderen Seite der Tür wäre mir nur unerträglich helles, die Augen versengendes Licht entgegen geschlagen. Und wenn ich diese Tür öffnete, würde das Licht unaufhaltsam herausbrechen und den Tollkühnen Eindringling in Staub und Asche verwandeln. Dieses Licht jedoch war... Erkenntnis.

    Der Wirbel dieser Gedanken und Gefühle überwältigte mich damals. Etwas derart Heftiges hatte ich in keinster Weise erwartet. Aber nein, es war nur Einbildung gewesen. ich hatte nichts gehört und nichts gerochen.

    Erneut hatte mir die Einbildung einen Streich gespielt. Mit einer Mischung aus Erleichterung und Enttäuschung beobachtete ich, wie die unbeschreibliche Perspektive, die sich mir für einen Augenblick in meinem Innern eröffnet hatte, von Sekunde zu Sekunde verblasste, dahin schmolz, und sich meinem geistigem Auge wieder das gewohnte undeutliche Bild zeigte.

    Ich war von der Erkenntnis zurückgeschreckt, und der schon fast gelüftete Schleier fiel nun wieder schwer herab, vielleicht für immer.

    Ich war erschüttert und versuchte zu verstehen, wo die Einbildung endete und die Wirklichkeit begann, sofern man diese Empfindung überhaupt als wirklich bezeichnen konnte.

    Damals war ich ein Visionär, habe Antworten gesucht, habe mir oft die Frage gestellt "Was ist Wissen?"

    Viele haben versucht mir diese Frage zu beantworten, mir Sprüchen wie Wissen ist Macht, oder Wissen ist Erleuchtung, doch niemand konnte mir die Frage so beantworten dass ich sie für ergründet betrachtete.

    Nun stehe ich hier auf einem alten Feldweg, in Chernarus...

    Einem Ort dem das Wort Zivilisation so fern liegt wie es nie jemand erwartet hätte.

    Ein Ort der ruhig ist und doch laut, tödlich und doch versöhnend, müde und doch bebend.

    Auch in diesem Moment spüre ich etwas, was ich als diese eine "Erkenntnis" qualifizieren könnte.

    Es fühlt sich an, als würde das Leben, der Äther, der Strom der Menschheit, diesen Weg entlang Richtung Küste gleiten, um sich dort in die Welt zu ergießen, quasi zu fliehen vor der Regentschaft des Menschen.

    Als würde das Leben in Boote steigen und sich in das endlose Nirwana aufmachen.

    Es war ein Gefühl, der Anteilnahme, als würde ich mitten drinn sein.

    Als würde ich mit all den rastlosen Seelen in ein Boot steigen müssen um die Antworten zu suchen die ich zu suchen erstrebe. Immer entlang des Äthers, der dem Rest dieses Landes langsam wie zähes Blut aus der Vene zu entspringen scheint.

    Ein raunen ging durch mein Gehör und wieder ertappte ich mich dabei dass ich mir die Ohren zu hielt um jenes nicht hineinzulassen was langsam wie eine Krebszelle versucht in meinen Verstand zu steigen.

    Doch es half nichts.

    Das Raunen glitt langsam durch meine Finger, in mein Gehör und direkt in mein Gehirn, als wäre ich längst ein Teil davon.

    Ich bildete mir ein es wäre eine Macht, die mir sagen will, ergib dich deinem Schicksal und werte Teil von etwas großem, was dein irdischer Verstand nicht zu verstehen vermag.

    Doch ich entschied mich dagegen. Entschlossen riss ich die Augen wieder auf und nahm die Finger aus meinen Ohren.

    Denn endlich war sie da... die Erkenntnis.

    Es war vielleicht nicht diese die es damals war, doch die Botschaft war eindeutig.

    Diese Welt stirbt, und wir alle mit ihr.

    Das einzige was uns bleibt, ist uns mit Händen und Füßen gegen das bevorstehende und Gegenwärtige zu wehren.

    Es hinauszuzögern.

    Das zu schützen was uns lieb ist.

    Ich blickte zurück auf unser Zuhause und erkannte, was es ist.

    Mein Wille soll am Ende doch stärker sein als der Wunsch der Erkenntnis. Und mit meinem so auch euer Wille.

    Mit freundlichen Grüßen, Dimitrij Komalenko, Supporter/Sachbearbeiter, Abteilung MWD

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    Wir weisen hiermit darauf hin, dass unser Unternehmen von einer multinationalen und multireligiösen Belegung unterhalten wird und sie keinerlei Anspruch auf einseitig Nationale Bearbeitung etwaiger Bearbeitungen haben.


  • Äusserliche Erscheinung von Dima, zur besseren Vorstellung.


    Mit freundlichen Grüßen, Dimitrij Komalenko, Supporter/Sachbearbeiter, Abteilung MWD

    World of DayZ Weltwirtschaftsmacht

    Standort Chernarus

    Eingangspassage 1a

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  • Es passierte viel, in letzter Zeit, doch ich denke wir sind nicht die einzigen Individuen die jenes von sich behaupten können, wenn sie eingehüllt in warme Decken nach einem langem Marsch, Worte in ihr Buch schreiben um sie vlt. für sich oder für die Nachwelt festzuhalten.

    Ich bin mir nicht ganz sicher warum ich tue was ich tue, wieso schreibe ich diesen Unsinn überhaupt?

    Viele Stunden habe ich darüber nachgedacht, nach einem Sinn hinter dem ganzen Gesucht, nach einem Zweck den es mir bewusst oder unbewusst erfüllt.

    Vielleicht ist es der Drang sich an seinen eigenen Erfahrungen zu ermessen, Revue passieren zu lassen was passierte, um Kleinigkeiten aufzudecken, die mit bloßem Physischem Auge nicht zu erkennen waren.

    Viel mehr befürchte ich jedoch, ist es der Trieb, sich jene Zeilen von der Seele zu schreiben welche die Last der Sorge und des Leids in sich tragen.

    Wie dem auch sei, die Gesellschaft hat sich verändert.

    Nicht nur dass sie beginnt in ihre alten Instinkte zu verfallen, wie gezähmte Tiere die ihre vom Menschen antrainierten Gene Generation für Generation verlieren, nein sie beginnen mehr zu denken.

    Doch worüber denken sie wenn sie an sich selber denken?

    Sie analysieren ihr eigenes Verhalten, indem sie es wieder und wieder wiederholen.

    Versuchen sich durch den Schleier ihrer eigenen durch die moderne Gesellschaft aufgezwungenen Persönlichkeit zu bahnen, um zu erkennen wer sie sind und wer sie sein könnten.

    Sie haben die Zeit für existentielle Gedanken, Philosophie und Poesie, und diese nutzen sie auch effizient, immer vom Gedanken verfolgt, es könnten die letzten Gedanken sein, welche durch ihre Sphäre an wirren Fragen wirbeln und dabei Muster bilden die Bäumen sehr ähneln...

    Wir betraten Elektro... eine Stadt getrieben von Globalisierung und Handel, stinkend vor Konzeptionellem Kapitalismus und Industriellen Abfällen.

    Gefährlich durch ihre Spelunken und Bars, in denen hart gesottene Hafenarbeiter ihren Abend bei Sinnes berauschenden Substanzen aller Arten ausklingen ließen.

    Bars und Spelunken, die ein mild schimmerndes, fast festlich und beruhigend anmutendes Licht auf die karg gepflasterten Straßen warfen.

    Als wir das Zentrum nach einem langem zehrendem Marsch betraten, ließ ich einen Blick über den Platz vor dem Verwaltungsgebäude schweifen.

    Es herrschte helles Sonnenlicht, welches dunkle Schatten hinter Laternen und kleinen einst belebten Zeitungsständen hervorschauen ließ.

    "wo es Licht gibt, da gibt es auch Schatten, was Gegensätzlicher zueinander nicht sein kann, könnte ohne dessen nicht Existieren"

    Als ich die Schatten an den Ecken und Kanten des Verwaltungsgebäudes erblickte, und ihr verzehrendes Wesen über die Wände dessen kriechen sah, wie eine dunkle Bedrohung die im Stande ist, alles zu verschlingen, was es wagt sich ihm in den Weg zu stellen, krampfte mein Herz plötzlich zusammen.

    Obwohl ich überzeugt war dergleichen noch nie gesehen zu haben, transportierte mich der Anblick dieses Gebäudes für einen Moment zurück in die ferne Vergangenheit, und vor meinem inneren Auge sah ich ein seltsames Bild: ein kleines Zimmer, durchströmt von warmen, gelbem Licht. Darin eine breite Liege, auf der eine junge Frau, deren Gesicht nicht zu erkennen war, halb sitzend, halb liegend ein Buch las. In der Mitte der mit pastellfarbener Tapete beklebten Wand, war das dunkelblaue Quadrat eines Fensters zu erkennen. Einen Augenblick später löste sich die Vision wieder auf und ließ mich überrascht und beunruhigt zurück.

    Was hatte ich da gerade gesehen? Hatte der Anblick etwa eine irgendwo im Unterbewussten verwahrte Folie mit einem Bild meiner Kindheit auf einen unsichtbaren Bildschirm projiziert? War jene junge Frau, die auf der bequemen Liege friedlich ein Buch las, meine Mutter?

    Mit freundlichen Grüßen, Dimitrij Komalenko, Supporter/Sachbearbeiter, Abteilung MWD

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  • Folgendes setzt sich aus Gedanken des Charackter zusammen, und kann nicht im Tagebuch gefunden werden



    Wir sind hier eigentlich in einem ziemlich ruhigen Sektor, ihr könnt den Helm abnehmen wenn es euch zu warm wird: Stammelte ein Marine mit dem Namen "Schober" selbstischer und in einem von Überheblichkeit angereichertem Ton.
    Dima schenkte dessen Worten jedoch kaum Gehör, denn sein Blick war auf die nähere Umgebung gerichtet die in einer verworrenen Atmosphäre getaucht war durch die sängende Hitze und den wild Diskutierenden Menschen.

    Der Markt war überschaubar... kleinere Grüppchen von Anwohnern liefern durch die engen Gänge, des großen Marktplatzes dessen Freifläche großteils von Teppichen und Ständen voller Lebensmitteln eingenommen wurde.

    Nur die Einschusslöcher in den Wänden der befestigten Steingebäude die den Platz umgeben, lassen darauf schließen wie nah dieser Ort bis vor kurzem der Hölle war.

    Die beiden Marines vor ihnen, zeigen keinerlei Nervosität und auch einige hinter ihnen, waren völlig entspannt, was einen krassen Gegensatz zu dem darstellte was die jüngsten Ereignisse hier hervorbrachten.

    Einige an sich an den Ständen umzusehen... immerhin genossen sie bei der Bevölkerung einiges an Ansehen und damit auch saftige Rabatte für vergammeltes Fleisch, und von Käfern zerknabberte Tomaten.

    Der Lärm war Ohrenbetäubend, was für die einheimischen Vehältnisse jedoch normal war. Genauso normal wie die gnadenlos brennende und allgegenwärtig wallende Hitze von bis zu 48 Grad.

    Langsam dreht Dima sich zu seinem Kollegen Timothy um und lässt die Fassade in einem Brei aus pastellfarbenem Durcheinander an seinem geistigem Auge vorbeiziehen.

    Timothy blickt angestrengt durch das helle Licht, und braucht eine Weile bis er durch seine von der Helligkeit und Schweiß geplagten Augen bemerkt, dass Dima ihn mustert, doch alles es schließlich soweit war, zog er die linke Augenbraue nach oben.

    Sein Gesicht brachte alles zum Ausdruck was Dima grade in seinem Kopf schwebte.

    Diese Hitze ist scheiße, der Gestank ist nicht viel besser und diese überheblichen Amerikanischen Arschlöcher die für die ganze Scheiße hier eigentlich verantwortlich sind, tun mit ihrem überheblichem Imperialistischem Gehabe ihr bestes dazu, die Situation noch unerträglicher zu gestalten.

    Dima hob den Finger und deutete Timothy näher zu kommen, damit ein paar Worte durch die dicke Luft gewechselt werden können, worauf er seinen Schritt beschleunigte und schließlich mit ihm gleichauf war.

    Als Timothy näher kam, um zu hören was Dima ihm zu sagen hat vergaß er fast, dass er den Blauhelm auf hatte, woraufhin die Helme der beiden Männer leicht kollidierte.

    Tatsächlich war das das Highlight der letzten paar Stunden und brachte beide sogar kurz dazu ein gequältes Lächeln über ihr mitlerweile verstaubtes und angestrengtes Gesicht huschen zu lassen.

    "Siehst du das Fleisch welches die hier verkaufen?":Fragte Dima und zeigte mit dem Finger entlang der Marktstände, auf denen von Fliegen umschwärmtes Fleisch hing, bereit zum Verkauf und bereit einem beim Verzehr so richtig den Tag zu verderben.

    Timothy nickte nur, denn bei dieser stickenden Atmosphäre war es tatsächlich schwierig zu reden. Es war als würde einem die Luft aus dem tiefsten inneren abgesaugt, und mit der schwefelhaltigen Luft eines Vulkans ausgetauscht. Sie brannte ich in die Lungen und schmerzte mit jedem Atemzug.

    Trotz der Anstrengung redete Dima weiter:"Wenn die Leute das jeden Tag essen, haben wir hier bald eine Salmonellen Epidemie, ich will nicht wissen welche Bakterien sich da bereits drinn gebildet haben.

    Timothi blickte Dima an und nickte fürsprechend, woraufhin er ihm entgegnete: Mit den Reiß säcken kriegen wir sie nicht mehr lange gespeißt, dieses Volk motiviert und kultiviert sich großteils über das Essen, wir werden es ihnen nicht verbieten können.

    Dima blickte kurz auf dem Boden, als er Nachdachte, wobei ihm ein kleiner dicker schwarzer Käfer auffiel, der hastig durch die Dutzenden Füße hindurchkrabbelte.

    "Ich will es ihnen nicht wegnehmen lassen, um Himmels willen, aber wir sollten sehen dass wir Fleisch herangeschafft bekommen, was genießbar ist. Bringt uns beiden was, sie sind motiviert und wir genießen als Versorger ein besseres Ansehen.

    Bei den letzten Worten huschte ein kurzes Lächeln, wie ein krampfartiger Blitz über Timothys Gesicht.

    "Um den schlechten Ruf würde ich mir keine Gedanken machen, eher um deren Ruf": Antwortete Timothy und nickte zeigend auf die Marines, die sich in der Menge verteilt haben und gelassen mit einigen Einheimischen diskutierten.

    Dima biss sich auf die Unterlippe, als er stehen blieb, und sein Gewicht auf das Linke Bein verlagerte.

    Er blickte sich um, doch weit und breit sah man nichts als eine wild umherwirrende Menschenmasse, aus der hier und da mal der kahlgeschorene Kopf eines Marines herausragte.

    Erst als der Schmerz zu groß war viel ihm auf, dass Timothy mit dieser Aussage ins schwarze traf, denn er beißt sich immer auf die Unterlippe wenn er eine schlechte Erkenntnis macht.

    Natürlich hat er Recht, denkt er sich.

    Diese Leute kamen in dieses Land um es von Diktatur zu befreien, und tun dafür nichts weiter als Bomben zu werfen... auf Schulen, Krankenhäuser nur nicht auf Ölförderanlagen.

    Am Ende feiern sie sich als die Helden, weil sie gemeinsam mit den Blauhelmen aufkreuzen, die versuchen zu retten was noch zu retten ist.

    Nach einem kurzen Kopfschütteln und einem Gesichtsausdruck der Ratlosigkeit ging Dima vorsichtig weiter, hindurch durch eine Menge die wild rufend und Gestikulierend ihren Geschäften nachging.

    Es war Zeit für eine Bestands probe des lokalen Gemüsehandels, das verdorbene Fleisch wollte er lieber meiden, denn der Geruch war bereits aus 10 Metern Entfernung in der Lage, die ekelerregendsten Gedanken im Hirn eines Menschen wach zurufen.

    Mit aufgesetzt freundlichem Gesichtsausdruck und sich immer wieder entschuldigend, kämpfte er sich durch die Menge. Vorbei an Kindern die teils voller Hoffnungen die Hände aufhielten, um vielleicht etwas von dem ab zu bekommen was die moderne Zivilisation Schokolade nennt.

    Vorbei an alten Leuten, dessen Turban 2 mal so groß war wie ihr Schädelumfang und die die Hände ehrend zum Gebet falteten während sie mit ihren Zahnlücken besetztem Lächeln das Antlitz der Blauhelme erblickten.

    Vorbei an Müttern, die an 2 Fronten Kämpfend einerseits lautstark um Preise feilschten und andererseits noch lautstärker ihre Kinder rügten, weil sie lieber mit einem Kickball spielten als den Tagesgeschäften nachzugehen.

    Wie konnte man es ihnen verübeln? Sie waren Kinder, die nie die Zeit hatten Kinder zu sein.

    Sie mussten sich verstecken, vor dem todbringenden Giftgasangriffen, den Existenz vernichtenden Bomben und den radikal missionierenden Taliban.

    Tatsächlich ist der kurze Anblick der Kinder, die friedlich mit ihrem Kickball kurze Pässe spielten und dabei ein "Ronaldo Trikot" trugen, das einzige in diesem Pool an unbehagenden Dingen, was Dima ein klein wenig beruhigte.

    In Sekundenbruchteilen huschten Bilder durch seinen Kopf. Bilder aus seiner eigenen Kindheit. Er war nie ein begabter Fußballspieler, eher der kleine Rangler der dem Ball besitzenden den Rücken frei hielt.

    Und auch wenn sein Talent an wenigen Fingern abzuzählen war, so hat es ihm doch Spaß bereitet, und immer wieder seinen Ehrgeiz geweckt zu gewinnen.

    Die unbeabsichtigten und teils schmerzhaften Rempeleien, der anderen ließ ihn wieder in die Realität zurückgleiten. Die Illusion seiner Kindheit verflog wie ein von einem Zauberer hastig weggezogenes Taschentuch, unter dem urplötzlich und überraschenderweise ein weißes Kaninchen auftauchte.

    Doch er fühlte sich nicht wie in einer Zaubershow, eher wie ein Kaninchen im Schmortopf.

    Schließlich traf er am Stand für Gemüse ein und blickte sich kurz um sich, wobei er wohlwollend Timothy bemerkte, wie er 3 Meter weiter, einen Blick auf das Obstangebot ristkierte.

    Aus dem Augenwinkel vernahm Dima noch wie er einen Notizblock unter seiner Sicherheitsweste hervorzog.

    Auch Dima griff in seine Tasche, behielt die Hand jedoch an seinem kleinem Notizblock in der Tasche als er seinen Blick über das Gemüse schweifen lässt.

    Überraschenderweise, machten sich hier kaum Fliegen über das reichhaltige Angebot her, scheinbar war es ihnen nicht reich genug an Proteinen.

    Ein guter Ansatz denkt sich Dima, und nimmt nach kurzem Blickkontakt mit dem Verkäufer, der wohlwollend nickt eine der Auberginen in die Hand nimmt und sie einige male mit kontrollierendem Blick wendet.

    Keine braunen Stellen, keine Löcher die auf Madenbefall schließen lassen könnten.

    Es hat ihn nicht sehr überrascht, denn un gewöhnlicherweise ist das Obst und Gemüseangebot in dieser Klimazone kräftiger und gesünder als es in russischen Supermärkten ist. Noch dazu ist es frei von Pestiziden und Diskussionen um Mittel wie das in Europa umstrittene Glyphosat sind hier absolut kein Thema.

    Dima nahm erneut Blickkontakt mit dem dunklen Verkäufer auf der fast so wild mit dem Kopf nickte dass sein Turban sich löste.

    Dimas Daumen nach oben Geste schien ihm zu gefallen, denn es versicherte ihm den einwandfreien Zustand seiner Ware, und verzierte ihn gleichzeitig mit dem Stolz ein Lob vom doch recht strengem Westen bekommen zu haben.

    Zeit das Zeig ins Labor zu schaffen, dachte sich Dima und kramte in seiner Hosentasche nach Kleingeld. Doch die Hände schüttelnde Geste des Verkäufers der ihm damit signalisierte, dass diese Aubergine ein Geschenk sei, machte dies überflüssig.

    Er nickte dankend ab und steckte das Teil in seine Seitentasche ehe er sich umdrehte um sich einen Überblick über die Lage zu verschaffen.

    Ungefähr 6 Meter weiter sah er Timothy dessen blauer Helm als krasser Kontrast zu den recht dunklen Turbanen und Burkas des Volkes auffiel.

    Dima erkannte eine Lücke im Gewusel aus dunklen Gestalten und versuchte sich einen Weg hindurch zu bahnen, um zu Timothi zu gelangen.

    Doch als er die halbe Strecke zurücklegte, holte die Hölle die diesen Ort vor kurzem heimsuchte ihn plötzlich wieder ein.

    Ein lauter und Ohrenbetäubender Knall, folgte einem kurzen und laut zunehmendem Zischen.

    Es war eine Explosion, in Dimas unmittelbarer Nähe, die ihn von den Füßen riss, und ihn ungefähr 3 Meter weiter auf den harten Boden der Tatsachen zurückführte.

    Staub und Dreck legte sich über die Szenerie nieder, doch es vermag nicht das ganze Blut zu verdecken das über einen Radius von 5 Metern verteilt den Boden säumte.

    Dimas Schädel brummt, heftig und ein lautes aber abnehmendes Piepen folgte seiner verschwommenen aber langsam klar werdenden Sicht.

    Bevor er die Fassung jedoch wieder errang, vernahm er Schüsse. Nicht nur einen oder 2, nein es waren viele.

    Das Surren und peitschen von Kugeln die durch die Gegen flogen, und irgendwo aufschlugen, zerteilte die Szene quasi wie hunderte Sensenhiebe.

    Dima sah die Marines, wie sie panisch Deckung suchten, einige sogar blutend.

    Ihre Ignoranz ließ sie ihre Helme abnehmen, nun quitierte sich das indem einige Marines erst ihre Helme wieder aufsetzen mussten bevor sie in die Situation eingreifen konnten.

    Dima lag in einer Ecke, apatisch und Panisch nach oben blickend, wohlwissend dass die Szene hier vorbei ist und die Realität sich zurückholt was ihr gehört.

    Langsam und mit etwas wackligen Beinen stand er auf, doch seine Augen vermochten es nicht in dem wirren Chaos aus schreienden, flüchtenden Menschen, Schüssen und den rufen der Marines einen sinnvollen Zusammenghang zu erschließen.

    Dies ist zweifelsohne die Realität, doch warum fühlt es sich so unreal an?

    Steht er unter Schock und versteht den Ernst der Lage nicht?

    Sein Blick schweift über den Platz.

    Ein Marine feuert auf eine ihm unbekannte Stellung, doch sein fehlender Helm wird ihm zum Verhängniss.

    Sein Kopf wird heftig in den Nacken geworfen als eine Kugel sich in seinen deformierenden Kopf zwängt und am anderem Ein riesiges offenes Loch hinterlässt, aus dem Augenblicklich eine unappetitliche Suppe aus Gehirn und Blut herraussprießt.

    Ströme aus Blut und Organmasse ergießen sich aus den leblosen Körpern die teilweise noch kurze Zuckungen vollführen.

    Der Kontrast des hellen Sandes und dem roten Blut formt abstrakte Strukturen in den Boden... wie sprießende Bäume, dessen Blüten zum Frühlingslicht wandern und schließlich mit weit geöffneten Armen ihre Schönheit der ganzen Welt offenbaren.

    Eine grobe Hand rüttelt ihn aus seiner Ilusion wach.

    Es ist die Hand eines der Marines der ihn spuckend und mit verzerrtem Gesicht anschreit.

    "Sie müssen hier raus, kommen sie mit los!": spie der Marine hervor ehe er ihn an der Schutzweste Packte und mit aller Kraft hinter sich herzog.

    Dima konnte nicht anders, als mitzukommen und so wurde er durch die abstrakten Bilder die das Blut formte und den schreienden Kindern, die die gespaltenen Köpfe und abgetrennten Gliedmaßen ihrer toten Mütter bejammerten, gezogen.

    Schließlich gelang es ihm aus eigener Kraft zu laufen, was es ihm ermöglichte schneller vorranzukommen.

    Einige der Marines standen neben seiner Lauflinie, und versuchten ihm und dem anderen Feuerschutz zu geben.

    Wie wild schrien sie sich animalisch gebrüllte Befehle zu, dessen Sinnhaftigkeit Dima durch die verzerrte Akustik kaum verstand.

    Das peitschende Geräusch war Ohrenbetäubend als links und rechts von ihnen Kugeln einschlugen, die sie zwangen einen kleinen Zickzackkurs einzulegen.

    Als der Beschuss zu stark wurde, zerrte der Marine ihn hinter eine Deckung, hinter der bereits einer seine Kameraden wartete und das Feuer erwiderte.

    Dreck splitterte von ca 1,50m hohen Backsteinmauer ab und prallte mit lautem krachen gegen Dimas Helm, was ihn dazu veranlasste den Kopf zwischen die Knie zu schieben und sich so klein wie möglich zu machen.

    Die Marines sprachen sich ab, und langsam bemerkte Dima einen rhytmischen Druck auf den Ohren, gefolgt von dem schnellen Schwingen von Rotorblättern. Er wagte es tatsächlich einen kurzen Blick nach oben zu werfen, als ein großer Schatten ihn kurz in Dunkelheit einhüllte.

    Die Silhouette eines Blackhawks, war zu erkennen und der Staub den seine kräftigen Schwingen aufwirbelte, schlug Dima wie Ohrfeigen ins Gesicht.

    Der feine Sand, grub sich in seine Haut, krabbelte in seine Nase und Ohren als würde er versuchen sich schützend in seinen Gehörgang festzusetzen, um das Leid der Aussenwelt für einen Moment auszusperren.

    Der Marine zerrt an Dimas Weste und brüllt ihn an, doch kein Wort vermochte es in Dimas Gehirn einzudringen, geschweige denn verstanden zu werden.

    Als der Soldat die Geduld verlor, zog er den apathischen Blauhelm vor der Deckung hervor und rannte mit ihm entlang eines gepanzerten Fahrzeugs, welches gerade vorgefahren kam.

    Doch es kam anders als es der kurze Moment Hoffnung der wie ein Blitz in Dimas Schädel einschlug erwarten ließ.

    Ein weiteres Zischen betäubte die Ohren aller anwesenden und riss sie mit der darauf folgenden Version von den Füßen.

    Die Explosion löschte nicht nur die Szenerie für Dima, sie löschte auch die Gedanken und Erinnerungen aller die um ihn herum standen.


    Langsam öffnete Dima ein Auge als er wieder zu sich kam. Der eisenhaltige Geruch von Blut ergoß sich auf Dimas Zunge und langsam nahmen die Schemenhaften Schatten vor seinem geistigem Auge Form an.

    Es war dunkel.... dunkler als es sonst war.

    Es war eine Finsternis die scheinbar jedes Licht verschluckte, selbst jenes welches vom schwach scheinenden Feuer ausging.

    Langsam und mit wackligen Beinen Stand Dima auf, unfähig zu erkennen was 10 Meter vor ihm vor sich ging, doch fähig genug zu erkennen, dass der Sandboden einer schleimigen Mischung aus Blut und Gedärmen gewichen war.

    Er ließ seinen Blick über den Boden schweifen... übersät von Gliedmaßen die ohne Zweifel von Frauen Kindern und Säuglingen stammten.

    Leere milchige Augen, in den blutigen Augenhöhlen abgetrennter Köpfe starrten ihn an, als wollten sie in ihm einen finden, auf den sie die Verantwortung für diese Welt übertragen könnten.... einen der die Schuld für all das trug.

    Mit weit aufgerissenen Augen und gefühlt mit einem Gewicht von tausenden Kilos zu Boden gedrückt, schleppt er sich weiter, entlang des Weges der scheinbar keiner ist, denn der Ort ist nicht mehr erkennbar so wie er vorher war.

    Keine Wände, kein Marktplatz, einfach nur endlos langer und sich langsam von Nebel umschleiernder entweihter Boden, der silbrig im hellen Mondschein glitzert.

    Panisch vernimmt er das Flüstern hunderter Stimmen, die ohne Zweifel von den Köpfen kommen die verteilt und ausblutend den Boden säumen.

    Sie flüstern eindringlich zu Dima, tief in seinen Schädel eindringend uns sich quasi in seine Erinnerungen einbrennend was einen stechenden Schmerz verursacht.

    "Papa ich habe Angst":flüstern sie zu ihm, in einem bedrohlich klingendem Chor.

    "Papa bring mich nach Hause"

    "Wo ist Mama?"

    "Es tut so weh Papa"

    Tränen weichen der Panik in Dimas Augen, als er quasi erdrückt vom Gewicht des Schuldgefühls zu Boden gerungen wird. Die Verzweiflung überwiegt, Verzweiflung auf einem endlos langem Pfad angekommen zu sein, der scheinbar nichts als unsägliches Leid für ihn übrig hält.

    Die Stimmen werden eindringlicher und immer lauter.

    Es fühlte sich an als würden sie versuchen mit geballten Fäusten durch seine Ohren in seinen Schädel vorzudringen, während er vor leid zusammengekrümmt auf dem Boden liegt und hemmungslos zu weinen beginnt.

    Die Schreie werden eindringlicher, bis ein lauter Schrei der ohne Zweifel der seiner Tochter Mara ist, die Szenerie urplötzlich beendet:

    DU BIST SCHULD AN DEN TOT DEINER MUTTER!


    Dima schreckt auf als er in völliger Finsternis aufwacht und eindringlich hofft in der Wirklichkeit zurück zu sein.

    Schemenhafte Schatten tanzen vor seinem geistigem Auge umher, bis sich der Nebel in seinem Kopf zu lösen beginnt, wie der verhangene Morgennebel der von Sonnenstrahlen durchtrennt wird wenn Nacht zur Seite fällt.

    Langsam erkennt er Formen, auch wenn diese nicht sehr aussagekräftig sind. Es ist eine stupide Betondecke, mit einigen Blasen welche die Schlampige Arbeit der Konstrukteure nachweislich offen legt.

    Er kommt einigermaßen zu sich, bis er bemerkt dass ein lautes Rauschen auf den Ohren, nein... direkt in seinem Kopf seine Sinne betäubt.

    Zu seiner steigenden Panik, bemerkte er dass er nicht im Stande war seinen Körper zu bewegen, einzig seine Halswirbel vermochten es knirschend ihre Position zu wechseln was ihm ermöglichte den Kopf zu drehen.

    Stimmen in seinem Kopf und das entfernte dumpfe dröhnen von Hubschraubern, geisterten wie Poltergeister durch den Keller seines Verstandes als er Leas anblick erfasste.

    Sie saß zusammengekauert in der Ecke des Raumes, mit Augenringen Übersät und Blass.

    Erschöpft klammert sie sich an ihre Waffe und atmete unruhig während sie im Schlaf mit den Augenlidern zuckte.

    Er versuchte zu reden, doch wusste nicht was er sagen sollte.

    Zu viel Stimme hat dieser Traum ihm genommen, als dass er irgendwas in Worte fassen könnte.

    Das einzige was er fast flüsternd rauszuringen vermochte waren einige kurze Worte bevor er anfing zu unkontrolliert zu Hyperventilieren und schließlich wieder das Bewusstsein verlor.

    "Weine nicht um mich Mutter."

    Mit freundlichen Grüßen, Dimitrij Komalenko, Supporter/Sachbearbeiter, Abteilung MWD

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  • Folgende Situation ist nicht im Tagebuch zu finden



    Dima lehnt sich in dem Versuch sich zu entspannen in den Autositz als er die Musik in dem Wagen den er vor kurzem fand auf Anschlag aufdreht.

    Augenblicklich torkeln Infizierte aus den Häusern und Gassen, die aufgeschreckt durch das laute Dröhnen der Lautsprecher auf ihn zuwatscheln.

    Langsam senkt er den Kopf und hält eine Medikamentenpackung in der Hand, welche er immer wieder in seinen trockenen und dreckigen Händen hält.

    Die Infizierten kommen näher, und beginnen auf die Motorhaube zu kriechen, unfähig zu begreifen dass eine Windschutzscheibe sie von diesem zähen Mahl zu trennen vermag.

    Nachdenklich quetscht er eine der Antibiotika Tabletten aus der zerknitterten Verpackung, während warmes Blut von seiner Nase herunter auf seine Hände tropft.

    Als das Blut seine Aufmerksamkeit erregt, wischt er sich mit dem Handrücken über die Nase, doch es gab keine Spur dessen was sich angeblich aus seinem Gesicht ergießen sollte.

    Langsam und gleichgültig der Verunsicherung überwiegend hebt er seinen Blick an die Decke des Wagens und erblickt eine der vielen Ilusionen die sein körperlicher Zustand ihn vorzuguakeln versucht.

    Als würde das Blut welches an der Decke klebt, ein Kontrastreiches Bild an die Decke malen, so wandert es feine linien zaubernd wie die zahllosen Verzweigungen eines Bonzais an ihr entlang.
    Ein gequältes Lächeln wischt über sein Gesicht, als er sich unbeeindruckt von diesem Anblick die Tablette in den Mund wirft und mit etwas Wasser aus einer alten ausgeblichenen Plastikflasche herunter schluckt.

    Sein Blick wendet sich wieder zu den Infizierten die immer noch nicht in der beschränktheit ihrer Kognitiven Fähigkeiten begriffen haben, dass sie nicht durch die WIndschutzscheibe kommen.

    Beiläufig wischt er sich den Schweiß von der Stirn und Nase, den sein Kopf ihn als BLut zu verkaufen versucht.

    Etwas grimmig blickt er in die gequälten Gesichter der Infizierten als das nächste Lied der Kassette beginnt zu spielen.

    Nach einer weile schüttelt er sich bei dem Anblick, als er bemerkte dass er einen kurzen Aussetzer hatte der Bilder, der Vergangenen Tage und Wochen vor seinem geistigen Auge zauberte.

    Sich noch geistig sammelnd, schob Dima die Schrotflinte beiseite die im Beifahrerraum griffbereit verstaut war und begann in seinem Rucksack herumzusuchen, bis er die Karte die er suchte schließlich herrauszog.

    Sie war zerknittert und dreckig, doch klar genug einsehbar um seine Route festzulegen.

    Sanft streichen seine Fingerkuppen über die Wege von der Basis bis kurz vor Polana, wo sie einige Zeit stehen bleibt.

    Er wusste nicht welches der schier tausend Gefühle in seinem Kopf überwiegt.

    Die Angst vor dem eigenen Versagen, welches längst zum Vorschein kam?

    Die Trauer um einen geliebten Menschen?
    Die Krankheitsbedingte Paranoia und der Schmerz?

    Er war sich sicher, dass keines von diesen Gefühlen der Antrieb war, der seine FIngerkuppe den Weg entlang einer Route bis nach Zelenogorsk gleiten ließ.

    Doch als er dort ankam wusste er es. Er wusste was er da will, und zu welchem Zweck das dort gefundene dient.

    Er hatte vor einem 3/4 Jahr bei seiner Ankunft etwas dort hinterlegt.

    Etwas von dem er er mitlerweile eigentlich gehofft hatte, er würde es nicht mehr brauchen.

    Ja tatsächlich hatte er in den Wochen die er bei den Holders verbrachte den Gedanken der Pflichterfüllung abgelegt, und gehofft ein Leben abseits seiner Vergangenheit, udn der dieser entspringenden Dämonen führen zu können.

    Ein Fehler von dem er nicht genau wusste, ob es von Gott so gewollt war, dass ihn dieser so straft.

    Ein Fehler von dem er nicht genau wusste ob er ihn bereut oder nicht.

    Doch die Zeit ist nicht gekommen sich solchen Fragen zu stellen.

    Seine einst auferlegte Pflicht hat Priorithät doch sie steht nicht an erster Stelle.

    Diese Welt steht am Abgrund und die alte Welt existiert nicht mehr. Das ändert nichts an ihm, doch die letzten Wochen taten dies durchaus.

    Er ist sein eigener Herr, und somit auch Herr seiner eigenen Priosithäten.... Nur eine Sache hat gerade Priorithät.


    Von Kopfschmerzen geplagt, massiert Dima seine vom Schweiß feuchten Schläfen, während das dumpfe Klopfen und knischen, entspringend aus dem ein Dutzen Infizierten die in ihrem eigenem Wahn auf das Auto klopfen, seine Nerven strapaziert.

    Das nächste Lied verschafft ihm weningstens etwas Abhilfe bei dem verzweifelten Versuch etwas Ruhe zu finden und seine Gedanken zu einem sinnvoll bestehendem Konstrukt zu formen.

    Als er sein Ziel schließlich erreichte und bis auf Leas Gesicht sowie sein momentanes Ziel den Kopf frei hatte, lud er entschlossen seine Waffe nach.

    Ein letztes mal wischte Dima sich den Schweiß von der Nase und legte voller Entschlossenheit die Hände an das abgegriffene Lenkrad, während das nächste Lied anfing zu spielen.

    Mit müden und erschöpften Augen blickte er nach vorn, in eine von Infizierten versperrten Windschutzscheibe.

    Der Motor Hustete eingige male, bevor das Geräusch eines laufenden Autos die dumpfen rufe und das Klopfen der Biester übertönte.

    Mit festem Griff, der dem Griff nach seiner Entschlossenheit und seiner Zukunft entsprach, packte er den Steuerknüppel und warf mit Wucht den ersten Gang ein.

    Der Motor heulte wie ein Monster das gegen Monster zu kämpfen versucht, und langsam setzte sich der Kahn in Bewegung, wie ein altes Segelschiff, dessen Segel in den Wind gesetzt wurden.

    Er nahm Fahrt auf und schüttelte die Infizierten nach und nach ab, die vom Auto fielen und teilweise mit lautem Krachen unter den Rädern landeten.

    Nur einen kurzen Blick warf Dima in den Rückspiegel, der ihn voller Demut den Weg zurück zeigte, von wo er kam. Den Weg zurück zu Lea und den anderen die wahrscheinlich schon nach ihm suchten.

    Als eine einzelne Träne als abwechslung zu den Schweißperlen seine Wange herunter wanderte, flüsterte er einige Worte.


    "Kamnem ležat’ ili goret’ zvezdoj?"

    Am Boden liegen wie ein Stein, oder leuchten wie ein Stern?

    Ich werde euch leuchten, wann auch immer ihr nach dem Weg sucht.

    Wir sind eine Familie.

    Mit freundlichen Grüßen, Dimitrij Komalenko, Supporter/Sachbearbeiter, Abteilung MWD

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    Wir weisen hiermit darauf hin, dass unser Unternehmen von einer multinationalen und multireligiösen Belegung unterhalten wird und sie keinerlei Anspruch auf einseitig Nationale Bearbeitung etwaiger Bearbeitungen haben.



  • Sanft und scheinbar von Unendlichkeit geküsst, dringen die Töne dieses ihm unbekannten Liedes in dessen Ohren, und scheinen direkt sein müdes Gehirn zu erreichen.

    Selten erlebt er einen realen Moment intensiver als während dieser anstrengenden Nachtfahrt.

    Die Mischung aus dem laufenden Motor sowie das Poltern der Reifen scheint seine Nerven in Verbindung mit der Musik im wahrsten Sinne des Wortes zu massieren, wodurch eine unerklärliche Ruhe in ihm aufsteigt.

    Nebelschwaden ziehen am Scheinwerfer des Autos vorbei und die Mittelstreifen der Straße scheinen mit der Zeit zu einer einzigen durchlaufenden Linie zu verschmelzen.

    Es ist anstrengend in der Finsternis etwas genauer zu erkennen, die anhaltende Dunkelheit scheint das Licht zu quasi zu verschlucken, wie ein gigantischer Vorhang der einem nicht gestattet weiter zu blicken als er es erlaubt.

    Wüste Gedanken machen sich in Dimas Kopf breit, Gedanken wie er sie als Kind immer hatte, als er noch Angst vor der Dunkeheit hat.

    Er stellte sich vor wie riesige Schatten, verborgen in der Dunkelheit nach ihm trachten.

    Wie sie ihre großen Klauen nach ihm ausstreckten aber am Ende doch durch die Barriere aus Licht zurückgehalten werden.

    Als würden sie nur darauf warten dass dieser Schild aus Licht vor ihm erlischt, um sich von seiner Angst zu nähren... um ihn in den Strom des Äthers zu schicken, der dickflüssig durch dieses Land fließt.

    Nur vereinzelt kann er ein Paar Gestalten ausmachen, die am Straßenrand ihr überfälliges Dasein zu fristen scheinen, was Dima manchmal einige Fragen der Daseinsberechtigung aufwirft.

    Wenn man sie beobachtet, scheinen sie Ansatzweise soziale Strukturen aufzuweisen, so sind sie trotz allen Leids, trotz allen Hasses und trotz aller Angst die man für sie übrig hat Allein in ihrem Frieden.


    Dimas Augen werden schwer.... er hätte schon vor Stunden rasten müssen, doch in seinen Augen ist er noch nicht so weit.

    Er hat sein festgelegtes Pensum für heute noch nicht erreicht, sein Ziel, seine Endgerade.

    Je mehr er drüber nachdenkt, desto mehr verschwimmt sein eigenes Ziel vor seinem geistigem Auge.

    Es verschwimmt zu einen mittlerweile undeutbaren Brei aus Farben und Kontrasten, was in diesem Moment zugleich auf seine Gedanken zutrifft.

    Auch die Straße vor ihm scheint langsam zu verschwimmen, weshalb er sich nicht mehr sicher ist auf welcher Straße er überhaupt noch unterwegs ist... Ist es überhaupt noch eine Straße?
    Seine Gedanken nehmen Augenblicklich eine mehr als eindeutige Form an, als er im schwachen vom Nebel verhangenem Scheinwerferlicht die kleine Langhaarige Gestalt eines Mädchens erblickt, die mit einem Stofftier in der Hand, im Kleid und ohne Schuh auf der Straße steht.

    Die Tatsache dass er das Gesicht, welches da auf der Straße steht erkannte, veranlasste ihn zu einem aus Reaktion vorgenommenen und folgenschweren Fehler.

    Er Riss das Lenkrad herum, woraufhin sich augenblicklich die Fahrtrichtung änderte.

    Für einen kleinen Moment dachte er an Einsteins Worte, und dass sie wahr sind.

    Wenn du dem Tot ins Auge blickst verlangsamt sich die Zeit... wird relativ.

    Das geschah wohl, als er merkte dass die beiden rechten Räder den Kontakt verloren und er in einer bedrohlichen Schräglage war.

    Im nächsten Moment jedoch schien die Zeit sich zu beschleunigen und die Szenerie überschlägt sich.

    Es knallte, polterte, knirschte laut und Dima wird im Sitz hin und hergeschleudert.

    Als er im Augenwinkel sah, wie sein Gewehr durch den Fahrerraum zu schweben schien und dieses mit einem dumpfen Knall auf seine Schläfe geschleudert wurde endete die Szene.... Es war schwarz.


    Eingie Zeit später.



    Eine bedrohliche Melodie schwebte durch Dimas Kopf, wie ein dunkler Schmetterling dessen kleine Flügel kurze Windstöße oder eher Hauche des Todes durch seine Synapsen wedelte.

    Er öffnete die Augen und sah die verschwommenen Anzeigen auf dem Armaturenbrett während er versuchte sich orientieren.

    Einen kurzen Moment später wurde die Welt um ihn herum klarer. Das Licht war aus und ein widerlich riechender Gestank drang zischend aus dem Motorraum.

    Er hing Kopfüber, was ihn an die damaligen Worte seines Fahrlehrers erinnerte.

    "Sicherheit geht vor, also anschnallen"

    Für einen kurzen Moment war er dankbar für diese Worte...

    Als er seine Orientierung zurückerlange blickte er sich um. Sein Gewehr lag auf dem Dach und die Tasche daneben.
    Algemein zog die Schwerkraft alles lose in diesem Auto in einen krassen Gegensatz zur Relation der Normalität in diesem Wagen.

    Langsam und von Schmerzen geplagt griff er nach seinem Messer im Hosenbund und begann die Sicherheitsgurte durchzuschneiden.

    Es dröhnte laut in seinem Schädel und der unsanfte Aufprall als er die Gurte schließlich durchschnitt, machte die Sache nicht wirklich besser.

    Laut hustend und keuchend griff er sein Gewehr und seinen Rucksack, worraufhin er zögerlich durch die schon zerbrochene Seitenscheibe heraus kroch.

    Keuchend richtete er sich auf sein Gewehr gestützt auf und warf sich den Rucksack über.

    Er vermutet einige Rippenprellungen, um sich seine Schmerzen zu erklären. doch diese sind erstmal zweitrangig.

    Etwas wacklig bewegt er sich vom Auto weg, hinein in die schier endlose, alles verschlingende Finsternis.

    Er greift nach einer Fackel, die ihm wenigstens ein bisschen Licht spenden würde und entzündete sie.

    Das Geräusch der sich entzündenden Fackel beruhigte ihn für einen Moment, so kam es ihm doch vor als wäre sie mit ihrem wärmendem Licht und ihrem leisen Zischen etwas doch altbekanntes was ihn durch diese Nacht weiter begleiten würde.

    Langsam ließ er sein Gewehr auf den Rücken gleiten und zog seine Pistole die er nun gemeinsam mit der Fackel vorhielt.

    Schemenhafte Umrisse zeichneten sich in der Nacht auf.

    Umrisse von Gebäuden, die doch nicht als solche direkt zu erkennen sind sondern eher als große kantige Schatten.

    Als er meinte schließlich an der Stelle angekommen zu sein, an der das Mädchen auftauchte ließ er seinen Blick einmal um 360 Grad schweifen.

    "Mara! Bist du hier? Mara!":Rief Dima in die zeitlose Finsterniss.

    Eine bedrohliche Stille die nur durch das leise zischen der Fackel begleitet wurde folgte auf seinen verzweifelten Versuch zu ergründen was er sah.

    Wieder stellte er sich vor das kalte Klauen des Schreckes versuchen ihn aus der Finsternis heraus zu greifen.

    Einzig aufgehalten durch das Schwache Licht der Fackel.

    Ruckartig blieb er stehen als er ein Geräusch erkannte, welches nicht von ihm selbst erzeugt sein könnte.

    Mit gefühlt schon schneckenhaften Stielaugen versuchte er etwas in der Finsternis kurz vor ihm zu erkennen, doch was er schließlich nach einer gefühlten Ewigkeit erblickte war nicht was er suchte.

    Es waren Infizierte, aufgestellt wie eine Mauer und langsam auf ihn zuschlurfend.

    Im schwachen Licht schien das Blut aus ihren Mündern zu glänzen, wie kleine Sterne...

    Ruckartig machte Dima einige Schritte zurück, wobei er die sich gleichmäßig bewegende Masse aus Infizierten vor ihm nicht aus den Auge ließ.

    Er wollte sich umdrehen und loslaufen, da die Infizierten aus Erfahrung einige Zeit brauchen um ihr Ziel zu identifizieren, was ihm einen Moment Vorsprung verschaffen würde, doch das Bild welches sich ihm hinter ihm bot, war das selbe wie jenes welches sich soeben vor ihm bot.

    Er war eingekesselt. Es war Nacht, seine Fackel leuchtet nur bedingt den Weg frei und er wusste nichtmal wo er ist.

    Er erkannte diese Situation als aussichtslos und begann Schüsse auf die Infizierten abzufeuern.

    Nach 4 Schüssen vielen 4 Infizierte in sich zusammen, doch die Masse verlangsamte das keineswegs.

    Entschlossen ließ er die Fackel fallen, und griff seine Pistole mit beiden Händen.

    Auf die Masse zugehend feuerte er die restlichen 11 Kugeln in schneller Folge auf die Infizierten ab, bevor er zur Ak Griff und auch dieses in die Menge schmetternd voraus hielt

    Langsam bildete sich ein Korridor aus am Boden liegenden Körpern durch den er entwischen konnte, so lud er sein Magazin nach und marschierte entschlossen auf die Masse zu.

    Kontrolliert und beherrscht drückt er den Infizierten die ihm zu nahe kamen einzelne Kugeln durch den Kopf, doch nach gefühlt 8 Metern war die masse immer noch nicht durchdrungen, während sich hinter ihm die Lücke wieder zu schließen beginnt.

    Als sein Magazin schließlich leer war, begann er den Infizierten mit dem Gewehrkolben einen Besuch beim Zahnarzt ins Gesicht zu tätowieren, was jedoch kaum Wirkung zeigte.

    Als seine Verzweiflung und seine steigende Panik schließlich das Limit erreichen, griff er nach dem Messer, und fuchtelte gezielt auf die Schädel der Infizierten damit herum.

    Eine Traube aus toten Körpern bildete sich in einem 1,5 Meter umkreis um ihn herum, und das Lied der Infizierten war ohrenbetäubend.

    Einen nach den anderen erledigte er, einem Brach er mit einem Wurf das Genick, einem durchlöcherte er die Schläfe mit dem Messer, doch sie kamen immer nähe.

    Als sich schließlich einer auf seinen Rucksack stürzte, rang dieser Dima zu Boden, woraufhin er nun auf Knien in der Masse stand.

    Im Fall versengte er sein Messer in die Brust eines Infizierten, welcher davon jedoch recht unbeeindruckt blieb.

    In Panik griff Dima nach seiner Pistole und lud hastig ein Magazin nach.

    Grade als sich einer dieser Bestien auf ihn stürzen wollte, hob er die Waffe und schoss ihm das Gehirn aus dem verfaulten Schädel.

    Mit einer eleganten Drehung fuchtelte er den ab, welcher sich in seinem Rucksack verbissen hatte und verpasste auch dem eine Kugel.

    Nach und nach stürzten sie sich auf ihn und er hatte immer mehr damit zu tun, sie zu erledigen, während der Leichenberg langsam anfing sich über ihm zu stapeln, bis die Munition schließlich leer war, und er nicht mehr in der Lage war ein neues hineinzuladen.

    Mit einem lautem animalischen Schrei, der den jedes Infizierten hier übertönte ergab sich Dima schließlich nach und nach seinem Schicksal.


    Verschwitzt und mit bloßer Panik in den Augen schreckte Dima auf, der Instinktiv sein Messer in der Hand hatte und die Umgebung absuchte.

    Vor seinem verschwommenem Auge löste sich die Illusion einer ihn fressenden Meute und die Realität begann an Qualität zu gewinnen.

    Es war ein Traum, den er auf jenem Hochstand erfuhr.

    Langsam ließ er sich sacken als er die Lage endgültig begriff.

    Er konnte seinen eigenen Herzschlag hören... zumindest soweit wie die Gesänge der Vögel diesen schließlich verdrängten.

    Das Auto hatte schon nach 3 Kilometern den Geist aufgegeben und Mara ist nach wie vor nicht hier.

    Was versucht er zu verarbeiten?

    Sich beruhigend stellt er fest: Die Illusionen sind vergangen, die Alpträume bleiben. Das ist die neue Realität.

    Unruhig holt er seine Wasserflasche heraus und kramt nach Antibiotika.

    Mürrisch betrachtet er die Antibiotika von denen nur noch eine ist.

    Hastig nimmt er die Tablette mit einem großzügigem Schluck Wasser ein und schließt für einen Moment die Augen.

    Das Bild seiner Träume ist immer noch klar auf der Innenseite seiner Augenlider zu erkennen, und das so verdammt real.

    Geistesabwesend greift er in seinen offenen Rucksack und zieht sein Tagebuch heraus, woraufhin er beginnt darin zu schreiben.


    Beim Aufwachen ist die Welt verschwommen.
    Was im Traum noch deutlich war, macht plötzlich keinen Sinn.
    Keine surreale Rettung. Kein magischer Fluchtweg.
    Aber du bist wach.

    Wenn man die Augen schließt, muss man die Dunkelheit im Innern ansehen.
    Ich habe schon lange nicht mehr geschlafen, Sie würde mir sicher eine klatschen wenn sie das wüssten.

    Mein Kopf ist voller Albträume.
    In einem Albtraum trifft man nur falsche Entscheidungen.
    Nachts wachte ich auf und fürchtete der Tag sei nur ein vergessener Traum.

    Es ist immer das selbe, ich kann mir wehren, doch am Ende weis ich selbst dass es keinen Sinn hat.

    Meine Schüsse übertönen das Lied der Infizierten und das Leid der Menschheit, doch sie übertönen nicht das schluchzen dieser Frau.

    Und wenn ich aufwache? Dann bilde ich mir ein, alles sei vorbei doch am Ende... bin ich immer noch am Leben, meine Familie wahrscheinlich immer noch tot.... es ist nie vorbei.

    In meinem Kopf ist ein blinder Fleck... ein Einschussloch, dort Antworten stehen sollten.

    Man kann es Verweigerung nennen aber ich will einfach nur noch in meinen Schädel hineinbohren und die Qualen herauskratzen.

    Es erinnert mich an etwas was Timothy mir mal sagte.:

    Dimitrij Komalenko sucht nach etwas von dem Gott nicht will dass er es findet... das macht ihn nur noch gefährlicher.

    Vielleicht werde ich durch das was ich suche auch zu einem Tier?


    Ich vermisse dich....

    Mit freundlichen Grüßen, Dimitrij Komalenko, Supporter/Sachbearbeiter, Abteilung MWD

    World of DayZ Weltwirtschaftsmacht

    Standort Chernarus

    Eingangspassage 1a

    4646 Tisy



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  • Folgende Situation steht nicht im Tagebuch, kann aber ab einem bestimmten Punkt gegen Mittag von aufmerksamen Anwohnern Tulgas beobachtet werden.


    Etwas wacklig schleppt Dima sich an den unfertigen Wachturm Tulgas, und lässt sich schließlich an dessen stählernen Außenhaut zusammensacken.

    Er ist erschöpft...

    Erschöpft von den langanhaltenden Wachphasen, die erst enden wenn sein Körper den Dienst quittiert und sein Kopf sich endlich entscheidet, dass er diesen Schlaf braucht.

    Erschöpft von der selbst auferlegten schweren Last auf seinen Schultern, zu dessen Definition er selber noch nicht wirklich im Stande ist.

    Erschöpft von all den Wanderungen, den Lebensmittelmangel und den Tagtäglichen Erinnerungen an einer Vergangenheit die ihn immer wieder einholt.

    Während er so da sitzt, von Kopfschmerzen geplagt und den schmerzhaften Gedanken der jüngsten Vergangenheit gejagt, greift er in seine Rucksack den er neben sich gelegt hat und holt ein schmutziges Kalenderbuch hervor, dessen Einband er sanft mit den Händen streichend untersucht.

    Als er den ersten Satz des fein geschriebenen Inhalts liest, verkrampft sich ihm der Magen und scheint sich von seinem inneren in das äußere kehren zu wollen.

    Sorgfältig liest er sich Zeile für Zeile des Medizinischen Berichts durch, auch wenn die Buchstaben ihm aufgrund seiner Erschöpfung, das zusammenstellen von Zusammenhängen als schwierig gestalten.

    Sorgfältig nimmt er sich jedoch die Zeit, das komplette Tagebuch sogut es nur ging in seinen Verstand eindringen zu lassen.

    Noch während er das Tagebuch las, spürte er quasi wie die Last auf seinen Schultern wuchs.

    Wie ein Dämon der sich schrill nach seiner Schuld schreiend auf seinen Schultern niederlässt und ihm unsägliche Worte ins Ohr flüstert.

    Als er das Tagebuch schloss, rieb er sich schließlich die müden Augen, und spürte erst jetzt dass ein dünner Film aus salzigen Tränen Gesicht benetzte.

    Hastig trocknete er sich das Gesicht, denn für Schwäche ist keine Zeit mehr.

    Seine Schwäche hat schon genug geliebten Menschen das leben gekostet...

    Dem Versuch verfallend sich zu entspannen legt er den Kopf nach hinten, an die kalte Außenhaut des unfertigen Wachturms.

    Mit immer verschwommener Sicht blickt er auf das Tal von Tulga, wobei er merkt sie seine Augen langsam immer schwerer werden.

    ja würde er nicht so viel nachdenken, würde er wohl sofort einschlafen, doch seine Last, nimmt ihn jegliche Entspannung.

    Er dachte viel über Leas Worte und Handlungen nach, ohne die er jetzt wohl nicht hier sitzen würde, wobei er sich die Frage stellte: Hat sie ihr Leben für das seine getauscht?

    Ist das gerecht in Relation zu seiner Intention in dieses Land zu kommen?

    Ist das gerecht in Relation zu dessen was er ihr ewig über sich selbst verschwieg?

    Ist es überhaupt moralisch vertretbar was er hier tut?

    Ist dieses Leben so fernab der Wahrheit überhaupt noch nötig?

    Während er sich selbst existenzielle Fragen stellte, die er im Wahn seines benebelten Bewusstseins versucht mit Philosophischen Ansätzen zu lösen, tanzen Bilder über seine Augen.

    Bilder aus der älteren Vergangenheit, die sich an das äußere seiner zu sehenden Szenerie anzupassen scheinen.

    Menschen laufen panisch in das Tulgatal, getrieben von Kettenfahrzeugen und Hubschraubern, dessen dröhnende Rotoren die tiefsten Ängste in einem herrauf zu beschwören versuchen.

    Die Wälder hinter diesem Abstraktem Bild beginnen zu brennen und Meter hohe Flammen, säumen den Horizont einem Ausmaß wie es nur in alten Kriegsdokumentationen zu sehen ist.

    Und mitten drin, eine kleine Gruppe von tapferen Kriegern, die verzweifelt versucht entgegen allen Befehlen und mit einem Bein bereits vor dem Kriegsgericht versucht, Gegenwehr zu leisten.

    Mutig kauern sie dort hinter kleinen Deckungen, die nur mehr als vereinzelte Mauerreste und Schutthaufen sind.

    Das dumpfe Ploppen von Granatwerfern und das Dauerfeuer eines Maschinengewehrs übertönen die verirrten und chaotisch wirkenden Geräusche von Kalaschnikows.

    Doch einer nach den anderen, werden sie getroffen, und auch wenn sie wieder aufstehen und die Gegenwehr aufrecht erhalten, weis er dass sie bereits in dem Wissen nicht nicht mehr lebend hier herauszukommen.

    Verzweifelt brüllt einer der Soldaten einen anderen an, welcher ein großes Funkgerät auf dem Rücken trägt.

    Bei genauerer Betrachtung kann Dima diesen wild schreienden und gestikulierenden Soldaten als sich selbst identifizieren.

    Seltsamerweise, trotz all des Motorenlärms, den schreienden Zivilisten und dem donnernden Gewehrfeuer, hört er seine eigene Stimme die er da in einem halben Kilometer Entfernung über das Tal jagt, so eindringlich als würde er neben sich stehen.

    "Mir egal wer da in diesem verficktem Haus wohnt, wir werden hier zerfetzt wenn wir keine Luftunterstützung drauf bekommen!"

    .

    .

    .

    "Dann erzähl ihnen dass ich weis wer da drin ist verdammt"


    Ein schrilles pfeifen untermauert die Szenerie, welche sich vor Dimas geistigem Auge bietet.

    Ein Pfeifen das langsam aber sicher und mit Ähnlichkeit zu dem Klang der Moskauer U-bahn am Prospekt Mira oder der Smoljenskaja zunimmt.

    Es dauerte einen Moment bis Dima begriff was dieses Pfeifende Geräusch zu bedeuten hat, welches sich dort in seinen Schädel bohrt wie ein Bohrer.

    Sein Blick nach oben, offenbart eine sägende Sonne, die im Versuche steht ihn scheinbar zu blenden, mit ihrer Pracht. Doch vermochte sie nicht zu verbergen, welch tot bringende Hölle der kleine Schatten, einer Drohne in ihrer leuchtenden Korona mit sich bringen würde.

    Kaum verzog Dima die Augen zu schlitzen um den bedrohlichen Schatten der wie Ikarus persönlich an die Sonne heranflog, zu identifizieren, da erbrach sie schon wie ein Bote des Todes ihre bestialische Fracht.

    In Bruchteilen von Sekunden, in denen die Rauchschwade der Rakete zu sehen war, schien die Zeit sich zu verlangsamen.

    Einstein hatte recht, was die Relativität der Zeit anging. Wenn du in den Lauf einer Waffe blickst oder das zischen einer auf dich zufliegenden Rakete vernimmst, scheint die Zeit sich zu verlangsamen.

    Langsam genug um dir dein ganzes Leben wie einen alten Film am geistigen Auge vorzuzeigen, in der all seine Fehler und Entscheidungen wie eine Dokumentation offen gelegt werden.

    Als der Einschlag schließlich mit ohrenbetäubenden Krachen sein Hirn zu "zerficken" schien, wachte Dima schwer Hyperventilierend, und immer noch am Turm sitzend auf.

    Er brauchte einen Moment bis er die Situation begriff und sich aus seine Paralyse befreite.

    Erschrocken stellte er fest, dass er sich wie wild an einen Pfosten klammerte, und sein Adrenalinspiegel jenseits jeder Toleranz zu sein schien.

    Verzweifelt versuchte er sich zu entspannen, doch seine krampfenden Muskeln machten ihm das nicht sonderlich einfach, wodurch es sicherlich an die 10 Minuten dauerte bis er endlich in der Lage war sich zu bewegen.

    Erst jetzt bemerkte er dass es dämmerte, er musste also einige Stunden weggetreten sein.

    Nicht verwunderlich bei seinem anhaltendem Zustand, aber wenigstens hat er einige Stunden schlafen können.

    Langsam kommt er zur Ruhe, und bekämpft das düsige Gefühl in seinem Schädel, welches durch das Hyperventilieren entstand.

    Langsam holt er sein Tagebuch aus seinem Rucksack, kramt jedoch einige Zeit im Rucksack nach seinem Kugelschreiber.

    Ein letztes mal wischt er sich den Schweiß von der Stirn, bevor er zu schreiben beginnt.


    Dieser Abschnitt ist im 2. Tagebuch zu finden.


    Es ist nun einige Wochen her, dass ich sie gefunden habe doch ich spüre es immernoch als wäre es der erste Tag.

    Meine Pflichterfüllung scheint mich davon abzulenken, doch sobald ich zur Ruhe kommen, plagen mich Ängste, Zweifel und Gedanken... Gedanken an jene Zeit in der ich dachte, ich könnte alles hinter mir lassen und in dieser grausamen Welt ein leben führend, welches wenigstens ansatzweise den Begriff "normal" tangiert.

    Ich bin mir nicht im klaren über die Gefühle, welche ich während meines Deliriums entwickelte, doch ich habe das Gefühl dass sich die Hingabe und die Sorge Leas, in mir mittlerweile zu einem festen verdichteten Klumpen aus Schuld zerschmolzen hat.

    Sie hatte versprochen mich nicht zu verlassen, nachdem ich sie in meinem Wahn, noch halb geistesgegenwärtig darauf hinwies... sie hatte es wieder gebrochen, und dafür mit ihrem Leben bezahlt.

    Doch wen hat sie bezahlt? Hat sie mich mit ihrere Fürsorge bezahlt? Ihre Mörder mit der Erfüllung ihrer widerlichen Gelüste? Oder hat sie ihre eigene Schuld sich selbst gegenüber bezahlt?

    Sie beschrieb meinen Herzstillstand während meiner Krankheit als wäre das alles ihre Schuld gewesen.

    Als wäre ich aufgrund ihrer Torheit bereits gestorben... und da wurde mir klar, an diesem Tag starb ich ein zweites mal.

    Vielleicht ist es einfach meine Schuld? Vlt. hätte mein verdammtes Herz den Dienst an jenem Tag nicht wieder aufnehmen dürfen, dann wäre sie vielleicht nie allein aus der Not losgezogen, um mich zu retten.

    Sie wäre ohne mich vielleicht noch am Leben.... Und die anderen beiden Pappnasen wären vielleicht noch in Sicherheit.

    Und Grey....

    Was tust du? Bist du dieser Logan Fleischer von dem sie hier an der Ostküste erzählen? Bist du so tief gesunken obwohl ich dich vor dieser schmerzhaften Wahrheit schützen wollte?

    Ich habe darüber nachgedacht, was wohl passieren würde wenn wir wieder aufeinander treffen würden.

    Ist die Möglichkeit gegeben, dass wir uns als nächstes als Totgeglaubte oder gar als Feinde gegenüber stehen?

    Ich bin mir nicht sicher ob wir bereit wären diesen Weg zu gehen...

    Und so versiegt der Äther aus immer mehr Quellen.

    Ausgelaufen wie das dickflüssige Öl einer unrund laufenden Maschine, die langsam aber sich an immer mehr Stellen, ihren Dienst aufgibt. Das was ich in jener Nacht glaubte zu spüren... worüber ich nachdachte.

    Dieser Gigantische Leviathan den dieses Land darstellt, der zusammengeschossen immer noch röchelnd mit dem Tot kämpft aber einfach nicht aufgeben will. Die Seelen die langsam diesen zähen Strom in Richtung der Küsten wanderten um ihren Frieden zu finden, ohne zu wissen das sie angezogen und verzehrt werden von Leid und Angst.

    War es eine Vorahnung? Gibt es keine Zukunft ohne all jene tägliche Angst mit dessen Last wir uns jeden Tag herumplagen?

    Ist das Gottes Plan? Was denkt er sich dabei, während er die Hoffnung und Liebe der Menschen mit einem Eislöffel aus dem Bottich kratzt und dabei auch noch lächelt?

    Fragen über Fragen, überkommen mich Tag für Tag. Fragen die ich versuche mir mit Hilfe der Philosophie zu beantworten.

    Wer bin ich? Georgij... Wer gab mir diesen Namen?...Meine Eltern...Sind meine Eltern Götter?.... Himmel nein... also wer bin ich dann?

    Jeden Tag versuche ich meine Fragen auf die Philosophischen Grundlagen zu minimieren um einen klaren Kopf zu bewahren, doch es fällt mir tag für Tag schwerer mich mit Hilfe von Kant, Platon und Aristoteles von meinen Dämonen zu befreien.


    Schlussendlich bin ich in Tulga angekommen... an sich gute Menschen, wenn auch weit distanzierter für mich als die Holders ihrer zeit. Vielleicht habe ich aus diesem Fehler, wenn er dann einer war, gelernt und bin nun bereiter in dieser Zeit Abschied zu nehmen.

    Und doch bekommt mich dieses Pflichtgefühl, den wenigen Menschen die noch Sinn für Liebe empfinden die Sicherheit zu geben diese in vollen Zügen zu genießen. Liebe wie ich sie einst empfand.

    Vielleicht versuche ich auf diesem Weg, meine Schuld aus der Vergangenheit nach und nach zu tilgen um am Ende mit mir selber ins reine zu kommen, doch ich mache mir keine Illusionen....

    Für uns alle kommt die Zeit für unsere Fehler zu bezahlen, ich wünschte nur ich wäre früher an der Reihe gewesen als du.

    Mit freundlichen Grüßen, Dimitrij Komalenko, Supporter/Sachbearbeiter, Abteilung MWD

    World of DayZ Weltwirtschaftsmacht

    Standort Chernarus

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  • Momentanes äusseres, um sich eine bessere Vorstellung zu machen.


    Mit freundlichen Grüßen, Dimitrij Komalenko, Supporter/Sachbearbeiter, Abteilung MWD

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  • Schwerfällig und vor Schmerz fluchend kriecht Dima in ein nahes Gebäude in Chernogorsk und bleibt in einer für ihn als sicher befundenen Ecke liegen.

    Der eisenhaltige Geschmack von Blut lieg ihm auf der Zunge und das Atmen fällt ihm schwer.

    Erschöpft und sichtlich angepisst nimmt er einen kräftigen Schluck aus seiner Wasserflasche und gießt sich den Rest über den Kopf.

    Eine Weile bleibt er so liegen während er die grausige Ästhetik des Raumes begutachtet.

    Irgendwann als er tief Luft geholt hat holt er schließlich sein Buch herraus und verfasst ein paar Worte mit zittriger Hand.


    Der Absturz war tief, doch der Schutthaufen hat den Aufprall abgefedert... ich wusste es wäre eine dumme Idee dort hinauf zu klettern, aber das Foto meiner Tochter war es mir wert.

    Mara... es tut mir leid, dass ich nicht bei dir sein kann. Aber Papa hat noch einiges zu erledigen, ich hoffe du lebst, und das in einer Welt die nicht mal Ansatzweise so grausam und hässlich ist wie jene in der ich zur Zeit lebe.

    ... Ich hoffe ich habe mir nichts gebrochen, noch ist der Schmerz überwältigend, aber ich habe das Gefühl ich hatte mal wieder mehr Glück als Verstand... wenn ich das in vielen anderen Belangen mal an andere hätte abgeben können...

    Ich muss zurück bevor die anderen nach mir suchen, doch das Funkggerät reicht nicht bis nach Tulga.

    Scheint so als würde Elektro nach mir rufen... viele Erinnerungen an dich liegen hier verborgen.

    Erinnerungen die Schmerzen verursachen, welche ich nicht kontrollieren kann.

    Wie dem auch sei, ich muss zusehen dass ich hier wegkomme, das Blut lockt sicher einige an.

    Wenn du hier wärst, hättest du alles getan dass ich hier gesund herrauskomme, doch ich muss hier alleine durch...

    ich liebe dich.

    *Einige Bluttropfen säumen das Blatt*

    Mit freundlichen Grüßen, Dimitrij Komalenko, Supporter/Sachbearbeiter, Abteilung MWD

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  • Das wars, unser überleben sollte mit diesen Vorräten erstmal gesichert sein.

    Ich muss tatsächlich zugeben, dass es mir mittlerweile gesundheitlich besser geht.

    Schätze es wird Zeit den Radius zu erweitern und vor allem meinen geschundenen Körper wieder auf Vordermann zu bringen.

    Oh Mara... wenn du wüsstest welch einen Antrieb du deinem alten Vater gibst, du würdest vor Sorge sterben.

    Du bist so ein gutes Kind.

    Lea... wenn du wüsstest, wie oft ich meine Vorsicht in Gedanken um dich habe schwinden lassen.

    Wie oft ich impulsiv handelte, weil ich deinen Geruch wahr nahm. Du würdest mir mein Haupt von den Schultern reißen.

    Mein Verdacht das Grey dieser Logan Fleischer sein könnte, vor dem alle an der Ostküste erzittern hat sich nicht bestätigt.... zum Glück. Ich wüsste nicht was passieren würde wenn wir uns eines Tages vlt. als Feinde gegenüber stehen würden.

    Algemein scheint dieser Fleischer nur ein Gerücht gewesen zu sein, sonst hätte man längst etwas anderes von ihm gehört als nur Gerüchte, die Haltlos in der Luft dieses sterbenden Landes zu hängen scheinen.

    Nicht so wie das Leid, welches sich immer tiefer und fester wie ein Schleier über dieses Land legt.

    Berenzhino... auch wenn ich ihnen keinen meter traute, so gaben sie den Menschen zuflucht, und letztendlich wie es scheint ihr Leben um andere zu schützen.

    Wanderer, kommst du nach Berenzhino, so verkündige dort, du habest uns hier liegen sehen, wie das Gesetz es befahl...

    Es sind viele gute Menschen gestorben, aber die Zeit rinnt nur in eine Richtung. Manchmal jedoch zähflüssiger als an anderen Tagen, ja manchmal scheint die Zeit sogar still zu stehen.

    Als würde ihr es gefallen uns im steigendem Leid ertrinken zu lassen ohne uns die Möglichkeit zu geben aus diesem Loch herauszutreten.



    Tulga.... ein ungeordneter Haufen von Menschen die einander beschützen und doch einander nicht leiden können. Lediglich der Gruppenbedingte Instink einiger wahnsinniger und definitiv geschädigter Individuen hält diese Zusammenkunft zusammen und verpflichtet sie einander zu beschützen.

    Es ist nur eine Frage der Zeit bis sie sich spalten, und wieder stellt sich mir die Frage... an welcher Seite werde ich stehen?

    Wer nicht hinter mir oder an meiner Seite steht, der steht im Weg.

    Das ist die einfachste Philosophie wie man mit solchen Situationen umgehen sollte.

    Auch wenn sie nur weiteres Leid hervorbringt, aber was soll man machen.

    Wo Licht ist, ist auch Schatten... wo es Gewinner gibt, muss es auch Verlierer geben.

    Das Konzept des Gewinners erzeugt Leid, und Hass wird geboren um unsere liebsten zu Schützen.

    Mit freundlichen Grüßen, Dimitrij Komalenko, Supporter/Sachbearbeiter, Abteilung MWD

    World of DayZ Weltwirtschaftsmacht

    Standort Chernarus

    Eingangspassage 1a

    4646 Tisy



    Wir arbeiten ausschließlich auf den rechtlichen Grundlagen, der Souveränen World of DayZ Wirtschaftsmacht.

    Wir weisen hiermit darauf hin, dass unser Unternehmen von einer multinationalen und multireligiösen Belegung unterhalten wird und sie keinerlei Anspruch auf einseitig Nationale Bearbeitung etwaiger Bearbeitungen haben.


  • Verschwitzt und erschöpft lässt Dima den Autoreifen fallen, und wischt sich den Schweiß von der Stirn.

    Wie ein silberner Film auf seiner Haut glänzt dieser bevor er ihn an seiner Hose abwischt, die er aufgrund ihres zerfetzten Zustandes mal wieder auswechseln müssten.

    Ein kontrollierender Blick seinerseits schweift über das Lager Yanov.... Lager... Mehr als das ist es zur Zeit nicht.

    Doch die Hoffnung keimt wie ein Pilz dass es bald im Stande ist eine "Siedlung" genannt zu werden.


    Lümmelhaft lässt er sich auf die Küchencouch fallen und legt seinen Kopf nach hinten, in dem Versuch sich zu entspannen und die Eindrücke seiner Umgebung kurz auf sich einwirken zu lassen.

    Gedanken schießen ihm durch den Kopf, welche Schmerzliche Stiche in sein Gehirn leiten, woraufhin er sie wie eine lästige Fliege mit der Hand wegzuschütteln versucht und sich aufrichtet.

    Eine Weile verharrt er da, nur um zu spüren wie ihm Schweiß langsam die Stirn herunterrinnt, über das Nasenbein krabbelt wie ein Käfer auf dem rettenden Weg nach unten, um schließlich in sanften Perlen von der Nase herunter zu tropfen, wobei ihm die Redewendung "Blut, Schweiß und Tränen" in den Kopf schießt.

    Schließlich blickt er auf den Tisch und sieht sein Tagebuch dort liegen, versinkend in Unschuld und als hätte es schon ewig dahin gehört.


    Ich war viel unterwegs die Tage, viel auf den Beinen. Manchmal hatte ich sogar den Eindruck ohne Ziel zu sein und dass lediglich meine Beine ihren Weg kannten... Tag für Tag.

    Man könnte meinen ich tuhe das was ich Tuhe aus Eigennutze... ich würde eine Armee um mich herumscharen um mich in Sicherheit zu wiegen, und eine Machtposition auszubauen.

    Und manchmal bin ich mir selbst nicht ganz so darüber im klaren was ich hier versuche.

    Ich bin kein Mann großer Befehle oder Macht, ich bin lieber Dienstleister der genau das tut, wie ihm gehießen wird.

    Doch etwas muss sich ändern.

    Meine Vorhersage oder auch meine Visionen die ich damals in Polana ergriff trifft ein.

    Ich sah den Äther dieses Landes wie ein milchiger Fluss aus Blut aus den Venen eines gigantischen Leviathans fließen, der sich windet vor Schmerzen bevor er seinem Kampf erliegt.

    Dieses Land liegt im sterben, unaufhörlich. Es blutet aus... aus Wunden die Korruption, Habgier und Zorn gestochen haben.

    Lange Zeit sah ich mich dem ganzen Schutzlos ausgeliefert... ich dachte an Schicksal.

    Ich nahm hin, dass man mir meine Familie nahm, ich nahm hin dass man mir Lea nahm aber ich werde nicht mehr weiter hinnehmen, dass ich nur zusehen kann, wie eine einst belebte Heimat voller Familien wie ich sie einst hatte, ausblutet in der Einfältigkeit der letzten menschen die sie bevölkert.

    Yanov wird eine Siedlung werden. Ein Grundsatz des Lebens, der Sicherheit und hoffentlich auch ein wahrer des Firedens, auch wenn dies heißt zu den Waffen greifen zu müssen, um diese Prinzipien zu bewahren.


    Als ich in Polana war... Gott weiß warum es mich dort hingetrieben hat.

    Unser altes Zuhause ist tot.

    Als wir es verließen, ließen wir alles zurück. Ein Festmahl für jeden Plünderer...

    möge es ihnen Glück bringen und bedürftigen Menschen geholfen haben zu überleben.

    Zumindest wachsen wieder Primeln auf der alten Baustelle die ich Lea mitgebracht habe mit den Worten "ein kleines Stück Heimat und ein kleines Stück Familie"

    Ich bin mir sicher, sie wäre guter Dinge mit den Plänen gewesen die ich habe, trotz der großen Vorsicht.

    Manchmal muss sogar ich ein Risiko eingehen um meinen Prinzipien gerecht zu werden.


    Wie dem auch sei, ich werde alles dafür geben dass Yanov eines Tage mit dem Wort "Zukunft" im Einklang steht.




    Mit freundlichen Grüßen, Dimitrij Komalenko, Supporter/Sachbearbeiter, Abteilung MWD

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