Beiträge von Dima

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    Dima sieht den Zettel als er durch das Dorf schleicht und ließt ihn sich durch, ohne seine Umgebung dabei aus dem Auge zu lassen.


    "Alle Tage grüßt der Hase Er den Fuchs" soso.

    Er hängt seinen eigenen Zettel daneben und lässt den anderen dort hängen.

    Son Scheiß habe ich in meiner Jugend betrieben. Wie man sieht, mein Gta San Andreas Feeling war so besonders wie mein damaliger Musikgeschmack



    Verschwitzt und erschöpft lässt Dima den Autoreifen fallen, und wischt sich den Schweiß von der Stirn.

    Wie ein silberner Film auf seiner Haut glänzt dieser bevor er ihn an seiner Hose abwischt, die er aufgrund ihres zerfetzten Zustandes mal wieder auswechseln müssten.

    Ein kontrollierender Blick seinerseits schweift über das Lager Yanov.... Lager... Mehr als das ist es zur Zeit nicht.

    Doch die Hoffnung keimt wie ein Pilz dass es bald im Stande ist eine "Siedlung" genannt zu werden.


    Lümmelhaft lässt er sich auf die Küchencouch fallen und legt seinen Kopf nach hinten, in dem Versuch sich zu entspannen und die Eindrücke seiner Umgebung kurz auf sich einwirken zu lassen.

    Gedanken schießen ihm durch den Kopf, welche Schmerzliche Stiche in sein Gehirn leiten, woraufhin er sie wie eine lästige Fliege mit der Hand wegzuschütteln versucht und sich aufrichtet.

    Eine Weile verharrt er da, nur um zu spüren wie ihm Schweiß langsam die Stirn herunterrinnt, über das Nasenbein krabbelt wie ein Käfer auf dem rettenden Weg nach unten, um schließlich in sanften Perlen von der Nase herunter zu tropfen, wobei ihm die Redewendung "Blut, Schweiß und Tränen" in den Kopf schießt.

    Schließlich blickt er auf den Tisch und sieht sein Tagebuch dort liegen, versinkend in Unschuld und als hätte es schon ewig dahin gehört.


    Ich war viel unterwegs die Tage, viel auf den Beinen. Manchmal hatte ich sogar den Eindruck ohne Ziel zu sein und dass lediglich meine Beine ihren Weg kannten... Tag für Tag.

    Man könnte meinen ich tuhe das was ich Tuhe aus Eigennutze... ich würde eine Armee um mich herumscharen um mich in Sicherheit zu wiegen, und eine Machtposition auszubauen.

    Und manchmal bin ich mir selbst nicht ganz so darüber im klaren was ich hier versuche.

    Ich bin kein Mann großer Befehle oder Macht, ich bin lieber Dienstleister der genau das tut, wie ihm gehießen wird.

    Doch etwas muss sich ändern.

    Meine Vorhersage oder auch meine Visionen die ich damals in Polana ergriff trifft ein.

    Ich sah den Äther dieses Landes wie ein milchiger Fluss aus Blut aus den Venen eines gigantischen Leviathans fließen, der sich windet vor Schmerzen bevor er seinem Kampf erliegt.

    Dieses Land liegt im sterben, unaufhörlich. Es blutet aus... aus Wunden die Korruption, Habgier und Zorn gestochen haben.

    Lange Zeit sah ich mich dem ganzen Schutzlos ausgeliefert... ich dachte an Schicksal.

    Ich nahm hin, dass man mir meine Familie nahm, ich nahm hin dass man mir Lea nahm aber ich werde nicht mehr weiter hinnehmen, dass ich nur zusehen kann, wie eine einst belebte Heimat voller Familien wie ich sie einst hatte, ausblutet in der Einfältigkeit der letzten menschen die sie bevölkert.

    Yanov wird eine Siedlung werden. Ein Grundsatz des Lebens, der Sicherheit und hoffentlich auch ein wahrer des Firedens, auch wenn dies heißt zu den Waffen greifen zu müssen, um diese Prinzipien zu bewahren.


    Als ich in Polana war... Gott weiß warum es mich dort hingetrieben hat.

    Unser altes Zuhause ist tot.

    Als wir es verließen, ließen wir alles zurück. Ein Festmahl für jeden Plünderer...

    möge es ihnen Glück bringen und bedürftigen Menschen geholfen haben zu überleben.

    Zumindest wachsen wieder Primeln auf der alten Baustelle die ich Lea mitgebracht habe mit den Worten "ein kleines Stück Heimat und ein kleines Stück Familie"

    Ich bin mir sicher, sie wäre guter Dinge mit den Plänen gewesen die ich habe, trotz der großen Vorsicht.

    Manchmal muss sogar ich ein Risiko eingehen um meinen Prinzipien gerecht zu werden.


    Wie dem auch sei, ich werde alles dafür geben dass Yanov eines Tage mit dem Wort "Zukunft" im Einklang steht.




    Zettel sind zu finden in:


    Solnichni an der Militärbaracke

    Staroye am Krankenhaus

    Guglovo an beiden Ortsschildern

    Novy Sobor an der Polizeistation

    Stary Sobor an der Kirche

    Vibor Novy Sobor an der Polizeistation


    Inhalt:

    Lasset uns etwas großes errichten, und diesem Land die Schönheit wiedergeben die eins verflog.

    Lasst die Waffen stecken und kommt zum Schrottplatz nördlich von Vibor.

    in die Siedlung Yanov die in Frieden errichtet und unterhalten werden will um all jenen die umherwandern eine sichere Zuflucht und Zukunft zu schaffen.

    Jeder ist willkommen, solange ein Teil zum Aufbau und Erhalt der Siedlung geleistet wird.

    Ich würde im Gegenteil, die Supressor seltener machen. Supressor sind spezialanbauteile die nicht jeder Soldat so bekommt. Man sollte sich eben gut überlegen ob man schießt, zuschlägt oder umgeht. Fördert sehr das survivalgefühl.

    Sind die Anbauteile für die platecarrier schon drin? Die wären doch recht nützlich, wenn dich auch selten... verständlicher weise.

    Das wars, unser überleben sollte mit diesen Vorräten erstmal gesichert sein.

    Ich muss tatsächlich zugeben, dass es mir mittlerweile gesundheitlich besser geht.

    Schätze es wird Zeit den Radius zu erweitern und vor allem meinen geschundenen Körper wieder auf Vordermann zu bringen.

    Oh Mara... wenn du wüsstest welch einen Antrieb du deinem alten Vater gibst, du würdest vor Sorge sterben.

    Du bist so ein gutes Kind.

    Lea... wenn du wüsstest, wie oft ich meine Vorsicht in Gedanken um dich habe schwinden lassen.

    Wie oft ich impulsiv handelte, weil ich deinen Geruch wahr nahm. Du würdest mir mein Haupt von den Schultern reißen.

    Mein Verdacht das Grey dieser Logan Fleischer sein könnte, vor dem alle an der Ostküste erzittern hat sich nicht bestätigt.... zum Glück. Ich wüsste nicht was passieren würde wenn wir uns eines Tages vlt. als Feinde gegenüber stehen würden.

    Algemein scheint dieser Fleischer nur ein Gerücht gewesen zu sein, sonst hätte man längst etwas anderes von ihm gehört als nur Gerüchte, die Haltlos in der Luft dieses sterbenden Landes zu hängen scheinen.

    Nicht so wie das Leid, welches sich immer tiefer und fester wie ein Schleier über dieses Land legt.

    Berenzhino... auch wenn ich ihnen keinen meter traute, so gaben sie den Menschen zuflucht, und letztendlich wie es scheint ihr Leben um andere zu schützen.

    Wanderer, kommst du nach Berenzhino, so verkündige dort, du habest uns hier liegen sehen, wie das Gesetz es befahl...

    Es sind viele gute Menschen gestorben, aber die Zeit rinnt nur in eine Richtung. Manchmal jedoch zähflüssiger als an anderen Tagen, ja manchmal scheint die Zeit sogar still zu stehen.

    Als würde ihr es gefallen uns im steigendem Leid ertrinken zu lassen ohne uns die Möglichkeit zu geben aus diesem Loch herauszutreten.



    Tulga.... ein ungeordneter Haufen von Menschen die einander beschützen und doch einander nicht leiden können. Lediglich der Gruppenbedingte Instink einiger wahnsinniger und definitiv geschädigter Individuen hält diese Zusammenkunft zusammen und verpflichtet sie einander zu beschützen.

    Es ist nur eine Frage der Zeit bis sie sich spalten, und wieder stellt sich mir die Frage... an welcher Seite werde ich stehen?

    Wer nicht hinter mir oder an meiner Seite steht, der steht im Weg.

    Das ist die einfachste Philosophie wie man mit solchen Situationen umgehen sollte.

    Auch wenn sie nur weiteres Leid hervorbringt, aber was soll man machen.

    Wo Licht ist, ist auch Schatten... wo es Gewinner gibt, muss es auch Verlierer geben.

    Das Konzept des Gewinners erzeugt Leid, und Hass wird geboren um unsere liebsten zu Schützen.

    Schwerfällig und vor Schmerz fluchend kriecht Dima in ein nahes Gebäude in Chernogorsk und bleibt in einer für ihn als sicher befundenen Ecke liegen.

    Der eisenhaltige Geschmack von Blut lieg ihm auf der Zunge und das Atmen fällt ihm schwer.

    Erschöpft und sichtlich angepisst nimmt er einen kräftigen Schluck aus seiner Wasserflasche und gießt sich den Rest über den Kopf.

    Eine Weile bleibt er so liegen während er die grausige Ästhetik des Raumes begutachtet.

    Irgendwann als er tief Luft geholt hat holt er schließlich sein Buch herraus und verfasst ein paar Worte mit zittriger Hand.


    Der Absturz war tief, doch der Schutthaufen hat den Aufprall abgefedert... ich wusste es wäre eine dumme Idee dort hinauf zu klettern, aber das Foto meiner Tochter war es mir wert.

    Mara... es tut mir leid, dass ich nicht bei dir sein kann. Aber Papa hat noch einiges zu erledigen, ich hoffe du lebst, und das in einer Welt die nicht mal Ansatzweise so grausam und hässlich ist wie jene in der ich zur Zeit lebe.

    ... Ich hoffe ich habe mir nichts gebrochen, noch ist der Schmerz überwältigend, aber ich habe das Gefühl ich hatte mal wieder mehr Glück als Verstand... wenn ich das in vielen anderen Belangen mal an andere hätte abgeben können...

    Ich muss zurück bevor die anderen nach mir suchen, doch das Funkggerät reicht nicht bis nach Tulga.

    Scheint so als würde Elektro nach mir rufen... viele Erinnerungen an dich liegen hier verborgen.

    Erinnerungen die Schmerzen verursachen, welche ich nicht kontrollieren kann.

    Wie dem auch sei, ich muss zusehen dass ich hier wegkomme, das Blut lockt sicher einige an.

    Wenn du hier wärst, hättest du alles getan dass ich hier gesund herrauskomme, doch ich muss hier alleine durch...

    ich liebe dich.

    *Einige Bluttropfen säumen das Blatt*

    Folgende Situation steht nicht im Tagebuch, kann aber ab einem bestimmten Punkt gegen Mittag von aufmerksamen Anwohnern Tulgas beobachtet werden.


    Etwas wacklig schleppt Dima sich an den unfertigen Wachturm Tulgas, und lässt sich schließlich an dessen stählernen Außenhaut zusammensacken.

    Er ist erschöpft...

    Erschöpft von den langanhaltenden Wachphasen, die erst enden wenn sein Körper den Dienst quittiert und sein Kopf sich endlich entscheidet, dass er diesen Schlaf braucht.

    Erschöpft von der selbst auferlegten schweren Last auf seinen Schultern, zu dessen Definition er selber noch nicht wirklich im Stande ist.

    Erschöpft von all den Wanderungen, den Lebensmittelmangel und den Tagtäglichen Erinnerungen an einer Vergangenheit die ihn immer wieder einholt.

    Während er so da sitzt, von Kopfschmerzen geplagt und den schmerzhaften Gedanken der jüngsten Vergangenheit gejagt, greift er in seine Rucksack den er neben sich gelegt hat und holt ein schmutziges Kalenderbuch hervor, dessen Einband er sanft mit den Händen streichend untersucht.

    Als er den ersten Satz des fein geschriebenen Inhalts liest, verkrampft sich ihm der Magen und scheint sich von seinem inneren in das äußere kehren zu wollen.

    Sorgfältig liest er sich Zeile für Zeile des Medizinischen Berichts durch, auch wenn die Buchstaben ihm aufgrund seiner Erschöpfung, das zusammenstellen von Zusammenhängen als schwierig gestalten.

    Sorgfältig nimmt er sich jedoch die Zeit, das komplette Tagebuch sogut es nur ging in seinen Verstand eindringen zu lassen.

    Noch während er das Tagebuch las, spürte er quasi wie die Last auf seinen Schultern wuchs.

    Wie ein Dämon der sich schrill nach seiner Schuld schreiend auf seinen Schultern niederlässt und ihm unsägliche Worte ins Ohr flüstert.

    Als er das Tagebuch schloss, rieb er sich schließlich die müden Augen, und spürte erst jetzt dass ein dünner Film aus salzigen Tränen Gesicht benetzte.

    Hastig trocknete er sich das Gesicht, denn für Schwäche ist keine Zeit mehr.

    Seine Schwäche hat schon genug geliebten Menschen das leben gekostet...

    Dem Versuch verfallend sich zu entspannen legt er den Kopf nach hinten, an die kalte Außenhaut des unfertigen Wachturms.

    Mit immer verschwommener Sicht blickt er auf das Tal von Tulga, wobei er merkt sie seine Augen langsam immer schwerer werden.

    ja würde er nicht so viel nachdenken, würde er wohl sofort einschlafen, doch seine Last, nimmt ihn jegliche Entspannung.

    Er dachte viel über Leas Worte und Handlungen nach, ohne die er jetzt wohl nicht hier sitzen würde, wobei er sich die Frage stellte: Hat sie ihr Leben für das seine getauscht?

    Ist das gerecht in Relation zu seiner Intention in dieses Land zu kommen?

    Ist das gerecht in Relation zu dessen was er ihr ewig über sich selbst verschwieg?

    Ist es überhaupt moralisch vertretbar was er hier tut?

    Ist dieses Leben so fernab der Wahrheit überhaupt noch nötig?

    Während er sich selbst existenzielle Fragen stellte, die er im Wahn seines benebelten Bewusstseins versucht mit Philosophischen Ansätzen zu lösen, tanzen Bilder über seine Augen.

    Bilder aus der älteren Vergangenheit, die sich an das äußere seiner zu sehenden Szenerie anzupassen scheinen.

    Menschen laufen panisch in das Tulgatal, getrieben von Kettenfahrzeugen und Hubschraubern, dessen dröhnende Rotoren die tiefsten Ängste in einem herrauf zu beschwören versuchen.

    Die Wälder hinter diesem Abstraktem Bild beginnen zu brennen und Meter hohe Flammen, säumen den Horizont einem Ausmaß wie es nur in alten Kriegsdokumentationen zu sehen ist.

    Und mitten drin, eine kleine Gruppe von tapferen Kriegern, die verzweifelt versucht entgegen allen Befehlen und mit einem Bein bereits vor dem Kriegsgericht versucht, Gegenwehr zu leisten.

    Mutig kauern sie dort hinter kleinen Deckungen, die nur mehr als vereinzelte Mauerreste und Schutthaufen sind.

    Das dumpfe Ploppen von Granatwerfern und das Dauerfeuer eines Maschinengewehrs übertönen die verirrten und chaotisch wirkenden Geräusche von Kalaschnikows.

    Doch einer nach den anderen, werden sie getroffen, und auch wenn sie wieder aufstehen und die Gegenwehr aufrecht erhalten, weis er dass sie bereits in dem Wissen nicht nicht mehr lebend hier herauszukommen.

    Verzweifelt brüllt einer der Soldaten einen anderen an, welcher ein großes Funkgerät auf dem Rücken trägt.

    Bei genauerer Betrachtung kann Dima diesen wild schreienden und gestikulierenden Soldaten als sich selbst identifizieren.

    Seltsamerweise, trotz all des Motorenlärms, den schreienden Zivilisten und dem donnernden Gewehrfeuer, hört er seine eigene Stimme die er da in einem halben Kilometer Entfernung über das Tal jagt, so eindringlich als würde er neben sich stehen.

    "Mir egal wer da in diesem verficktem Haus wohnt, wir werden hier zerfetzt wenn wir keine Luftunterstützung drauf bekommen!"

    .

    .

    .

    "Dann erzähl ihnen dass ich weis wer da drin ist verdammt"


    Ein schrilles pfeifen untermauert die Szenerie, welche sich vor Dimas geistigem Auge bietet.

    Ein Pfeifen das langsam aber sicher und mit Ähnlichkeit zu dem Klang der Moskauer U-bahn am Prospekt Mira oder der Smoljenskaja zunimmt.

    Es dauerte einen Moment bis Dima begriff was dieses Pfeifende Geräusch zu bedeuten hat, welches sich dort in seinen Schädel bohrt wie ein Bohrer.

    Sein Blick nach oben, offenbart eine sägende Sonne, die im Versuche steht ihn scheinbar zu blenden, mit ihrer Pracht. Doch vermochte sie nicht zu verbergen, welch tot bringende Hölle der kleine Schatten, einer Drohne in ihrer leuchtenden Korona mit sich bringen würde.

    Kaum verzog Dima die Augen zu schlitzen um den bedrohlichen Schatten der wie Ikarus persönlich an die Sonne heranflog, zu identifizieren, da erbrach sie schon wie ein Bote des Todes ihre bestialische Fracht.

    In Bruchteilen von Sekunden, in denen die Rauchschwade der Rakete zu sehen war, schien die Zeit sich zu verlangsamen.

    Einstein hatte recht, was die Relativität der Zeit anging. Wenn du in den Lauf einer Waffe blickst oder das zischen einer auf dich zufliegenden Rakete vernimmst, scheint die Zeit sich zu verlangsamen.

    Langsam genug um dir dein ganzes Leben wie einen alten Film am geistigen Auge vorzuzeigen, in der all seine Fehler und Entscheidungen wie eine Dokumentation offen gelegt werden.

    Als der Einschlag schließlich mit ohrenbetäubenden Krachen sein Hirn zu "zerficken" schien, wachte Dima schwer Hyperventilierend, und immer noch am Turm sitzend auf.

    Er brauchte einen Moment bis er die Situation begriff und sich aus seine Paralyse befreite.

    Erschrocken stellte er fest, dass er sich wie wild an einen Pfosten klammerte, und sein Adrenalinspiegel jenseits jeder Toleranz zu sein schien.

    Verzweifelt versuchte er sich zu entspannen, doch seine krampfenden Muskeln machten ihm das nicht sonderlich einfach, wodurch es sicherlich an die 10 Minuten dauerte bis er endlich in der Lage war sich zu bewegen.

    Erst jetzt bemerkte er dass es dämmerte, er musste also einige Stunden weggetreten sein.

    Nicht verwunderlich bei seinem anhaltendem Zustand, aber wenigstens hat er einige Stunden schlafen können.

    Langsam kommt er zur Ruhe, und bekämpft das düsige Gefühl in seinem Schädel, welches durch das Hyperventilieren entstand.

    Langsam holt er sein Tagebuch aus seinem Rucksack, kramt jedoch einige Zeit im Rucksack nach seinem Kugelschreiber.

    Ein letztes mal wischt er sich den Schweiß von der Stirn, bevor er zu schreiben beginnt.


    Dieser Abschnitt ist im 2. Tagebuch zu finden.


    Es ist nun einige Wochen her, dass ich sie gefunden habe doch ich spüre es immernoch als wäre es der erste Tag.

    Meine Pflichterfüllung scheint mich davon abzulenken, doch sobald ich zur Ruhe kommen, plagen mich Ängste, Zweifel und Gedanken... Gedanken an jene Zeit in der ich dachte, ich könnte alles hinter mir lassen und in dieser grausamen Welt ein leben führend, welches wenigstens ansatzweise den Begriff "normal" tangiert.

    Ich bin mir nicht im klaren über die Gefühle, welche ich während meines Deliriums entwickelte, doch ich habe das Gefühl dass sich die Hingabe und die Sorge Leas, in mir mittlerweile zu einem festen verdichteten Klumpen aus Schuld zerschmolzen hat.

    Sie hatte versprochen mich nicht zu verlassen, nachdem ich sie in meinem Wahn, noch halb geistesgegenwärtig darauf hinwies... sie hatte es wieder gebrochen, und dafür mit ihrem Leben bezahlt.

    Doch wen hat sie bezahlt? Hat sie mich mit ihrere Fürsorge bezahlt? Ihre Mörder mit der Erfüllung ihrer widerlichen Gelüste? Oder hat sie ihre eigene Schuld sich selbst gegenüber bezahlt?

    Sie beschrieb meinen Herzstillstand während meiner Krankheit als wäre das alles ihre Schuld gewesen.

    Als wäre ich aufgrund ihrer Torheit bereits gestorben... und da wurde mir klar, an diesem Tag starb ich ein zweites mal.

    Vielleicht ist es einfach meine Schuld? Vlt. hätte mein verdammtes Herz den Dienst an jenem Tag nicht wieder aufnehmen dürfen, dann wäre sie vielleicht nie allein aus der Not losgezogen, um mich zu retten.

    Sie wäre ohne mich vielleicht noch am Leben.... Und die anderen beiden Pappnasen wären vielleicht noch in Sicherheit.

    Und Grey....

    Was tust du? Bist du dieser Logan Fleischer von dem sie hier an der Ostküste erzählen? Bist du so tief gesunken obwohl ich dich vor dieser schmerzhaften Wahrheit schützen wollte?

    Ich habe darüber nachgedacht, was wohl passieren würde wenn wir wieder aufeinander treffen würden.

    Ist die Möglichkeit gegeben, dass wir uns als nächstes als Totgeglaubte oder gar als Feinde gegenüber stehen?

    Ich bin mir nicht sicher ob wir bereit wären diesen Weg zu gehen...

    Und so versiegt der Äther aus immer mehr Quellen.

    Ausgelaufen wie das dickflüssige Öl einer unrund laufenden Maschine, die langsam aber sich an immer mehr Stellen, ihren Dienst aufgibt. Das was ich in jener Nacht glaubte zu spüren... worüber ich nachdachte.

    Dieser Gigantische Leviathan den dieses Land darstellt, der zusammengeschossen immer noch röchelnd mit dem Tot kämpft aber einfach nicht aufgeben will. Die Seelen die langsam diesen zähen Strom in Richtung der Küsten wanderten um ihren Frieden zu finden, ohne zu wissen das sie angezogen und verzehrt werden von Leid und Angst.

    War es eine Vorahnung? Gibt es keine Zukunft ohne all jene tägliche Angst mit dessen Last wir uns jeden Tag herumplagen?

    Ist das Gottes Plan? Was denkt er sich dabei, während er die Hoffnung und Liebe der Menschen mit einem Eislöffel aus dem Bottich kratzt und dabei auch noch lächelt?

    Fragen über Fragen, überkommen mich Tag für Tag. Fragen die ich versuche mir mit Hilfe der Philosophie zu beantworten.

    Wer bin ich? Georgij... Wer gab mir diesen Namen?...Meine Eltern...Sind meine Eltern Götter?.... Himmel nein... also wer bin ich dann?

    Jeden Tag versuche ich meine Fragen auf die Philosophischen Grundlagen zu minimieren um einen klaren Kopf zu bewahren, doch es fällt mir tag für Tag schwerer mich mit Hilfe von Kant, Platon und Aristoteles von meinen Dämonen zu befreien.


    Schlussendlich bin ich in Tulga angekommen... an sich gute Menschen, wenn auch weit distanzierter für mich als die Holders ihrer zeit. Vielleicht habe ich aus diesem Fehler, wenn er dann einer war, gelernt und bin nun bereiter in dieser Zeit Abschied zu nehmen.

    Und doch bekommt mich dieses Pflichtgefühl, den wenigen Menschen die noch Sinn für Liebe empfinden die Sicherheit zu geben diese in vollen Zügen zu genießen. Liebe wie ich sie einst empfand.

    Vielleicht versuche ich auf diesem Weg, meine Schuld aus der Vergangenheit nach und nach zu tilgen um am Ende mit mir selber ins reine zu kommen, doch ich mache mir keine Illusionen....

    Für uns alle kommt die Zeit für unsere Fehler zu bezahlen, ich wünschte nur ich wäre früher an der Reihe gewesen als du.

    Guten Tag geehrte Gemeinde,


    es sind neue Emotes im Spiel, jedoch gibt es dazu einige Zusatzinformationen

    Das "Emoterad" muss im Keybinds Menu unter UAUI Gestures neu belegt werden.

    Wichtig ist hierbei dass die rechte Spalte, also die Zweitbelegung konfiguriert werden muss.

    Zusätzlich muss dieser Schritt nach jedem Neustart des Spiels, neu durchgeführt werden.

    nach erfolgreicher Belegung erscheint ein Rad, wie man es aus manch anderen spielen kennt.

    Viel Spass beim Testen. :)

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